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Denkfabrik Tom Enders wird Präsident der Gesellschaft für Auswärtige Politik

Der frühere Airbus-Chef ist zum Präsidenten der in Berlin ansässigen Denkfabrik gewählt worden. Vorgänger Arend Oetker gibt das Ehrenamt nach 14 Jahren ab.
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Der frühere Airbus-Chef Tom Enders ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Quelle: AFP
Tom Enders

Der frühere Airbus-Chef Tom Enders ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

(Foto: AFP)

Berlin Der ehemalige Airbus-Konzernchef Tom Enders ist neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Die Mitgliederversammlung der DGAP wählte den 60-Jährigen am Donnerstag, wie der Verein auf Twitter mitteilte.

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!“, heißt es darin weiter. Enders übernimmt das Ehrenamt vom Unternehmer Arend Oetker, der mehr als 14 Jahre an der Spitze stand. Die DGAP ist eine renommierte Denkfabrik und ein Netzwerk mit nach eigenen Angaben knapp 3000 Mitgliedern, sie befasst sich mit aktuellen Themen der deutschen Außenpolitik.

Enders stand von 2012 bis zum vergangenen April an der Spitze des europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzerns Airbus, der bis 2014 noch EADS hieß. Zuvor war der als „Major Tom“ bekannte frühere Fallschirmjäger von 2005 bis 2007 bereits EADS-Co-Chef und führte dann fünf Jahre lang die wichtige Verkehrsflugzeugtochter.

Das Amt bei der DGAP ist für Enders eine Rückkehr: Er hatte früher zeitweise als Forschungsassistent der DGAP gearbeitet, wie die Gesellschaft mitteilte. Bevor er in die Luftfahrtbranche wechselte, war Enders von 1989 bis 1991 Mitarbeiter im Planungsstab des Verteidigungsministeriums.

  • dpa
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