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Der große Bahnhof Einen Schritt vor, einen zurück

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Verwirrung auf allen Ebenen

  • Unsicherheit 1

    : Der chinesische Außenminister Li Zhaoxing rechnet auch nach dem Regierungswechsel in Berlin mit politischer Kontinuität: „Ich denke nicht, dass Ihr Land spezielle Probleme hat oder in besonderen Schwierigkeiten steckt“, spielte er vor Journalisten in Peking höflich den Unwissenden. Aus der deutschen Botschaft in Peking hört man anderes. Es habe immer wieder Anrufe aus dem Außenministerium gegeben, die sich besorgt über das Berliner Chaos informiert hätten: Gelte in der Außenpolitik Angela Merkels noch die Achse Berlin-Peking? Alle Beteuerungen, mehr Amerika bedeute nicht unbedingt weniger China, hätten die Zweifler wenig überzeugt, sagt ein Botschaftsmitarbeiter.



  • Unsicherheit 2

    : Vor allem aber das Tempo der Regierungsbildung scheint die Chinesen zu verwundern. Trotz des vor Wochen gemeldeten Wahlergebnisses sei Angela Merkel noch immer nicht Kanzlerin. Diese Erkenntnis soll für protokollarische Verwirrung gesorgt haben, denn der Status ist in China enorm wichtig. „Dann ist das Treffen mit Frau Merkel also eher so etwas wie eine Privataudienz?“ so eine andere besorgte Frage. Außenminister Li lächelt und umschreibt es so: Diesmal werde Hu Jintao in Deutschland besonders „viele Freunde“ treffen. and
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