Deutsche Ökonomen zu Trump „Wirtschaft muss sich wieder mehr auf Europa konzentrieren“

Die Erwartungen waren groß, doch die jüngsten Aussagen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump lösen bei Ökonomen Besorgnis aus. Das DIW rät der deutschen Wirtschaft nun, eine Abkehr von den USA in Betracht zu ziehen.
Planloser US-Präsident: Ökonomen fürchten wegen Donald Trump eine lange Phase der wirtschaftlichen Unsicherheit. Quelle: AP
Donald Trump.

Planloser US-Präsident: Ökonomen fürchten wegen Donald Trump eine lange Phase der wirtschaftlichen Unsicherheit.

(Foto: AP)

BerlinDie erste Pressekonferenz mit dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump seit den Wahlen hat die Finanzmärkte enttäuscht. Der Dollar verlor an Wert, die Kurse an den Börsen gaben nach und Anleger flüchteten in als sicher geltende Anlagehäfen. Zwar betonte Trump, er werde „der größte Arbeitsplatzbeschaffer sein, den Gott je geschaffen hat“. Nach Einschätzung von Ökonomen gibt es aber keine Klarheit über die künftige Wirtschaftspolitik. „Donald Trump fehlt offensichtlich ein wirtschaftspolitischer Plan, ansonsten hätte er die Eckpunkte wohl bereits bekannt gegeben“, sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, dem Handelsblatt.

 
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