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Deutsche sehen gute Chancen Kommando zurück bei Irak-Aufträgen

Die USA haben die Vergaberichtlinien für die Wideraufbau-Aufträge im Irak wieder liberalisiert. Zwar ist und wird auch weiterhin ein großes Stück des Kuchens bereits an den Kriegsgegnern vorbei verteilt. So hat die Regierung zwar die Vergabe von General-Aufträgen für den Irak wieder für Kriegsgegner geöffnet. Im Bausektor allerdings reservieren die Amerikaner solche Verträge für ihre Kriegsverbündeten. Doch nach der Lockerung sieht etwa die deutsche Industrie gute Geschäftschancen.

HB WASHINGTON/BERLIN. Die USA hatten zunächst erklärt, lukrative Wiederaufbau-Verträge im Irak nicht an Staaten zu vergeben, die wie Deutschland und Frankreich den Irak-Krieg abgelehnt hatten. Die Lockerung der Vergabe-Richtlinien traf auf ein positives Echo in der deutschen Industrie, die gute Geschäftschancen im Irak sieht.

Auf der US-Internet-Seite www.rebuilding-iraq.net heißt es: „Alle Länder sind bei der Bewerbung als Generalauftrags- oder Subunternehmer um die Verträge im Volumen von sechs Milliarden Dollar außerhalb des Bausektors teilnahmeberechtigt.“ Ausgenommen bleibe allerdings ein Beschaffungsprogramm für die irakische Armee in Höhe von 327 Millionen Dollar.

Die Angebotsfrist für die Vergabe von Generalaufträgen in Höhe von insgesamt fünf Milliarden Dollar im Bausektor Iraks war vergangene Woche abgelaufen. Hierzu waren 63 Staaten aus dem Kreis der von der USA angeführten Irak-Kriegsallianz und weiterer Unterstützerstaaten teilnahmeberechtigt. Firmen aus allen Staaten könnten sich im irakischen Bausektor jedoch auch künftig um Verträge als Subunternehmer bewerben, heißt es auf der US-Internetseite.

Im Rahmen eines vom US-Verteidigungsministeriums aufgelegten Programms können weitere Wiederaufbauprojekte ausgeschrieben werden, die mit vier Milliarden Dollar Steuergeldern finanziert werden. Ob auch bei diesen Projekten alle interessierten Wettbewerber mitbieten dürfen, ist noch unklar.

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