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Mit dem Politikwechsel in Paris wird endgültig sichtbar, dass eine französische Mehrheit nicht einverstanden ist mit der Währungs- und Wirtschaftspolitik in Europa. Allen voran soll sich Deutschland ändern.

Kommentare

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  • Bleibt zu hoffen, dass auch unsere Regierung (die Opposition ist in ökonomischen Fragen inzwischen schlicht nicht mehr ernst zu nehmen) ihre eh schon sehr defensiven Positionen hält und vor einer offfenen Konfrontation nicht zurückschreckt. "Let the Germans pay!" ist für alle anderen die bequemste Lösung, bedeutete aber das Ende des europäischen Projekts, weil selbst die etwas zu gutmütigen deutschen Steuerzahler nach einiger Zeit merken werden, wer hier der Dumme ist ...

  • Bravo Novaris, und Danke ans Handelsblatt zur Freischaltung dieses Kommentars.
    Ich möchte noch anregen über Schuldgelsschöpfung und Zinseszins nachzudenken, die ein exponentielles Wachstum erzwingen und diametral jeglichem Umweltgedanken entgegenstehen. (Haben die Grünen dieses Thema schon mal angesprochen?!!)

  • Hollande und manchen französichen Politikern fehlt mit ihren gebetsmühlenartigen Forderungen nach Eurobonds der notwendige Respekt vor halbwegs solide wirtschaftenden Ländern (Deutschland, Finnland, Österreich, Niederlande).

    Man bildet sich ein, dass die an sozialistischen Hochschulen Frankreichs ausgebildeten Kader eine besondere Kompetenz in Sachen Wirtschaft haben und eine intellektuelle Führungsrolle in Europa übernehmen könnten. Das Gegenteil dürfte der Fall sein. Wenn diese französichen Politiker eine ausreichende ökonomische Kompetenz haben würden, liefe die Wirtchaft Frankreichs ganz sicher besser und es gabe dort nicht seit 2 Jahrzehnten eine ständige Schuldenerhöhung ohne dass dabei ausreichendes (halbwegs solides) Wachstum erzeugt wird.

    Französiche Politiker suchen ihre Selbstbestätigung zu wenig in der Entwicklung tauglicher Konzepte für die französicher Wirtschaft und zu sehr in einer Konfrontation mit halbwegs solide wirtschaftenden Nachbarstaaten.

  • Die Deutschen sollten das Übel an der Wurzel packen.
    Die Bundesrepublik Deutschland ist nicht Deutschland, das Deutsche Reich in den Grenzen vom 31.12.1937, sondern eine von den Westalliierten installierte Verwaltungseinheit, die kein Staat ist.
    Lt. Siegmar Gabriel ist Frau Merkel nur die Geschäftsführerin einer NGO namens "Bundesrepublik Deutschland".
    Es ist an der Zeit, dass die Deutschen sich eine neue Verfassung geben, danach handlungsfähige Staatsorgane installiert werden und das rechts- und handlungsfähige Deutsche Reich mit den Siegermächten 67 Jahre nach WKII einen Friedensvertrag schließt, der Deutschland die volle Souveränität zurückgibt, die es lt. Herrn Schäuble nicht hat.
    (Schäuble in der "Welt" :"Deutschland ist nicht souverän")
    Die ohnehin verlorenen Rettungsmilliarden können dann wenigstens als erbrachte Reparationszahlungen an die von WKII und deutschen Kriegshandlungen betroffenen Staaten, wie Griechenland, mit deren Forderungen aufgerechnet werden.

  • Soll Frankreich doch bilaterale Kredite vergeben. Dann erleben sie, wie schnell solche Ideologien Utopie sind.

    Um es mit britischen Worten zu sagen: We want our money back.

  • In Europa ist nur noch Eines alternativlos: Deutschlands Austritt aus dem Euro, so schnell wie möglich. Dieses Europa ist keine Wirtschaftsgemeinschaft zum gegenseitigen Nutzen mehr, sondern ein Mafia-Verein in dem alle Schuldenstaaten nur noch darüber nachdenken, wie sie an Deutschlands Geld kommen. Der Austritt Deutschlands würde Alle wieder zwingen, über die Sicherung ihrer eigenen Wirtschaft nachzudenken und der Devisenmarkt würde wieder zu realistischen, konkurrenzfähigen Wechselkursen führen. Das, Herr Hollande, wäre das beste Wachstumsprogramm für Europa!

  • >> Das, Herr Hollande, wäre das beste Wachstumsprogramm für Europa! <<
    Das Problem(...!) ist, dass Sarrazin mit seinem historischen Bogenschlag vl. doch Recht hat ...

    Diejenigen Europäer (leider auch ein paar Deutsche selbst), die immer noch Kriegsangst verspüren, wenn Dtld. seine eigenen - weil in zig Jahren loyal erarbeitet, nur legitimen - elementaren Interessen schon nur indirekt in die Diskussion einbringt, sollten reflektieren, dass deren Angst vl. mal wirklich berechtigt sein könnte, würden sie Dtld. 70 Jahre nach Kriegsende doch noch die ultimative Zeche zahlen lassen, nachdem sich einige dieser 'Europäer' seinerzeit nicht für eine 'Albanisierung' Dtlds. durchsetzen konnten.

    Und sie sollten reflektieren, dass sich vorher keines ihrer eigenen Probleme über eine sehr kurze Frist hinaus vermindern geschweige denn lösen würde.
    Ok, wenn ihnen ihre nächste Generation egal ist ...

    - Es würde vl. schon reichen, entsagte GR - immerhin das Land, welches 'Euroland' gleich von Beginn an getäuscht wenn nicht betrogen hat - nun noch halbwegs gesichtswahrend dem Euro.
    Die Märkte könnten GR dann schnell als Investitionsziel attraktiv machen, was die wirtschaftlichen Folgen dort zeitlich entsprechend eingrenzte.
    Und würden darüber doomsday-Spekulanten noch auf dem falschen Fuß erwischt - umso besser.

    Andere Problemländer sollten dann nicht mehr so lange zuwarten, werden sie, von wem und wie auch immer, weiter attackiert.
    Dann kehrte ganz schnell wieder Ruhe ins vielbeschworene europäische Haus ein.

    - Und Hollande hätte beste Chancen, nicht wie sein Vorgänger gleich wieder abgewählt zu werden.

  • Die Amerikaner haben den Narren am deutschen "Berger" gefressen und selbstverständlich sind die besten Anlagen in "Bilder" immer den zahlungskräftigstem Klientel vorbehalten. Beides in einer Hand, ohne Überlegung, das endet dann in einem totalen Fiasko.

  • Also mal sehen: Ich will Kredit, gehe zur Bank und die Bank rechnet mir vor, daß ich mir den Kredit nicht leisten kann.
    Dann habe ich eine geniale Idee: Ich nehme einfach den Kredit gemeinsam mit meinem Nachbarn auf, der genauso Pleite ist wie ich, dadurch wird dann alles gut.
    Hmmmmmm....

  • Nien, Sie holen die alte Pistole heraus, mit der Sie die Nazis bekämpfen wollen und zwingen einen solventen Nachbarn, für Sie zu bürgen.

Mehr zu: Deutschland und Frankreich - Konfrontation auf allen Ebenen

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