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Devisenmarkt Bush sorgt für günstige Wechselkurse

Der US-Präsident gestand am Freitag freimütig, die Wechselkurspolitik anderer Länder zu beeinflussen. Dies sei notwendig, um Nachteile für US-Produzenten zu vermeiden.

HB WASHINGTON. US-Präsident George W. Bush hat am Freitag erklärt, er wirke auf verschiedene Länder ein, um Wechselkursnachteile für US-Produzenten zu vermeiden. „Wir haben mit verschiedenen Ländern über Wechselkurspolitik gesprochen um sicherzustellen, dass Amerika nicht durch die Wechselkurspolitik einer Regierung benachteiligt wird“, sagte Bush bei einer Rede in Milwaukee.

Zwar seien die USA in der Lage mit jedermann zu konkurrieren, doch müsse der Handel fair gestaltet sein, fügte er hinzu. Welches Land konkret er meint, präzisierte der Präsident nicht.

Die US-Regierung hatte in den vergangenen Wochen wiederholt insbesondere China kritisiert, dass seine Währung an den Dollar angebunden hat. Kritiker werfen China vor, es verhindere damit eine Aufwertung des Yuan und erziele somit einen unlauteren Wettbewerbsvorteil.

Daneben hat Japan mehrfach an den Devisenmärkten interveniert, um eine Aufwertung des Yen zu stoppen. Nach dem Aufruf der sieben führenden Industrienationen (G-7), flexiblere Wechselkurse zu gewährleisten, war Japans Währung jüngst erneut unter starken Aufwertungsdruck geraten, dem die Regierung mit Interventionen zu begegnen trachtet.

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