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"Dialog zwischen USA und Deutschland wird intensiviert" Irritationen wegen Irak-Aufbaus ausgeräumt

Zwischen Deutschland und den USA gibt es nach Angaben aus SPD-Kreisen keinen Streit wegen des Ausschlusses deutscher Firmen vom Wiederaufbau in Irak. Anfängliche Irritationen seien ausgeräumt, heißt es.

HB BERLIN. Die Irritationen zwischen Deutschland und den USA wegen des Ausschlusses deutscher Firmen vom Wiederaufbau in Irak sind nach Angaben des Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Reinhold Robbe (SPD), durch das Telefonat zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und US-Präsident George W. Bush ausgeräumt worden.

Im kommenden Jahr werde es einen intensiveren Dialog zwischen Deutschland und den USA über die Irak-Problematik geben, sagte Robbe der «Neuen Osnarbrücker Zeitung». Die USA würden dazu schon allein durch die Dimension der dortigen Probleme gezwungen sein. Robbe sagte, er erwarte auch, dass der Widerstand der USA gegen die Beteiligung der Uno, der nach wie vor groß sei, abnehmen werde. Im Hinblick auf den Wiederaufbau halte er die Forderung Bushs nach einem Ausschluss deutscher Firmen für nicht realisierbar. Dazu sei die Weltwirtschaft viel zu stark globalisiert.

Die USA hatten in der vergangenen Woche bekannt gegeben, dass Länder, die sich nicht an dem Krieg gegen Irak beteiligt hatten, beim Wideraufbau wirtschaftlich benachteiligt werden sollen.

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