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Didier Burkhalter OSZE-Präsident sorgt sich um die Ukraine

Diedier Burkhalter, Präsident der OSZE, verlangt eine umfassende Untersuchung im Ukraine-Konflikt. Besonders besorgt ist er über die Zunahme von militärischem Personal und Ausrüstung aus Russland.
30.08.2014 - 03:18 Uhr Kommentieren
Didier Burkhalter, Schweizer Bundespräsident und amtierender Vorsitzender der OSZE, ist hier bei einer Ansprache während der Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt in Berlin zu sehen. Quelle: dpa

Didier Burkhalter, Schweizer Bundespräsident und amtierender Vorsitzender der OSZE, ist hier bei einer Ansprache während der Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt in Berlin zu sehen.

(Foto: dpa)

Zürich Der OSZE-Präsident Didier Burkhalter hat sich zutiefst beunruhigt über die Eskalation des Konflikts im Osten der Ukraine und seine Ausweitung auf weitere Landesteile geäußert. Die Informationen über den wachsenden Strom militärischen Personals und Ausrüstung aus Russland in das Konfliktgebiet seien äußerst besorgniserregend und erforderten eine umfassende Untersuchung, erklärte der Schweizer Bundespräsident und amtierende Präsident der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Freitag. Er betonte, die Souveränität und die territoriale Integrität der Ukraine müssten jederzeit geachtet werden.

Burkhalter erklärte zudem, die OSZE-Beobachtermission habe jüngst ein Team in die Hafenstadt Mariuopol im Südosten der Ukraine entsandt. Damit solle die Präsenz in der Region gestärkt werden und der „Zugang zu verifizierten Informationen der aktuellen Entwicklungen“ verbessert werden.

Die Regierung in Kiew, die Nato und mehrere westliche Staaten werfen Moskau vor, die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine nicht länger nur mit Waffen zu unterstützen, sondern in den vergangenen Tagen auch mit eigenen Kampfeinheiten direkt in den Konflikt eingegriffen zu haben.

Moskau weist die Vorwürfe jedoch zurück und bezeichnete von der Nato vorgelegte Satellitenbilder zur angeblichen Präsenz russischer Truppen in der Ukraine als Fälschung. Angesichts der Schwierigkeiten für Journalisten ebenso wie für die OSZE-Beobachter, sich in den umkämpften Gebieten zu bewegen, herrscht vielfach Unklarheit über das Kampfgeschehen und die Truppenbewegungen.

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    Die ukrainischen Regierungstruppen mussten sich unter dem Druck einer Gegenoffensive jüngst aus mehreren Städten zurückziehen. Auch Mariuopol ist zunehmend bedroht.

    • afp
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