Die neue Linie von Wladimir Putin Völker, hört die Signale!

Kremlchef Wladimir Putin setzt öffentlichkeitswirksam auf das deutsch-russische Verhältnis, ohne seine Standpunkte zur Krim aufzugeben. Dennoch zeigt er damit dem Westen eine neue Kompromissbereitschaft. Eine Analyse.
Viel deutet darauf hin, dass gerade die Machtfrage in Damaskus von Moskau als Verhandlungsmasse in den Gesprächen mit dem Westen gesehen wird. Quelle: dpa
Wladimir Putin

Viel deutet darauf hin, dass gerade die Machtfrage in Damaskus von Moskau als Verhandlungsmasse in den Gesprächen mit dem Westen gesehen wird.

(Foto: dpa)

Der Wunsch, sich zu erklären, ist also noch da: Lang und ausführlich legte Russlands Präsident Wladimir Putin im Interview mit der „Bild“-Zeitung einmal mehr Moskaus Position in der gegenwärtigen Vertrauenskrise zwischen Russland und dem Westen dar. Viel Neues hatte er ja nicht zu sagen. In allen Schlüsselfragen beharrte er auf bekannten Standpunkten: Die Nato und deren Osterweiterung seien die Wurzel allen Übels in den Beziehungen, die russische Übernahme der Krim sei „gerecht“, die westlichen Sanktionen hingegen „dumm und schädlich“ und im Konflikt um die ostukrainischen Gebiete Donezk und Luhansk müsse sich Kiew zuerst bewegen.

 
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