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Dieselskandal nimmt kein Ende Brüssel droht Volkswagen

Die EU-Verbraucherschützer verschärfen die Gangart in der Abgasaffäre und fordern VW auf, seine Kunden zu entschädigen. Andernfalls könnten Strafzahlungen und Schadensersatzklagen folgen. Der Konzern reagiert verschnupft.
06.03.2017 - 19:00 Uhr
EU-Politiker wollen den VW-Konzern in der Europäischen Union nicht ungeschoren davon kommen lassen. Quelle: Reuters
Verhüllte Volkswagen

EU-Politiker wollen den VW-Konzern in der Europäischen Union nicht ungeschoren davon kommen lassen.

(Foto: Reuters)

Brüssel, Berlin Der Brüsseler Residence Palast bietet ein ansprechendes Ambiente, als Matthias Müller Anfang Februar ans Rednerpult tritt. Vor den Gästen des VW-Neujahrsempfangs redet der Vorstandschef des Autokonzerns nicht lange drumherum: Die Manipulationen an den Dieselmotoren überschatteten häufig noch immer alles andere, „wir müssen noch einen langen Weg zurücklegen, um das verloren gegangene Vertrauen zurückzugewinnen“, sagt Müller. Ein entscheidender Faktor dafür werde sein, dass „wir die Dinge für unsere Kunden in Ordnung bringen“.

Nur: Was das konkret für die Käufer der betroffenen Modelle bedeuten sollte, darüber gehen die Meinungen der VW-Spitze und europäischer Verbraucherschützer noch weit auseinander. Der Konzern hält die angelaufenen Reparaturen an den betroffenen Fahrzeugen für ausreichend – EU-Justizkommissarin Vera Jourova aber drängt auf weitere Gegenleistungen für die getäuschten Kunden. Weder das Gespräch Müllers mit Jourova unmittelbar vor dem Empfang noch die folgenden Verhandlungen haben eine Einigung gebracht.

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