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Diplomatie USA werten EU-Vertretung nach Protest wieder auf

Die USA hatten die EU zuletzt zur internationalen Organisation herabgestuft. Nach Kritik aus Brüssel rudert US-Präsident Trump wieder zurück.
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Die USA betonten, die EU sei einer von Amerikas wertvollsten Partnern. Quelle: dpa
USA und EU

Die USA betonten, die EU sei einer von Amerikas wertvollsten Partnern.

(Foto: dpa)

Brüssel/WashingtonNach scharfen Protesten aus Brüssel haben die USA eine Entscheidung zur diplomatischen Abwertung der EU-Vertretung in Washington wieder zurückgenommen. Die EU-Vertretung werde ab sofort wieder wie die eines Nationalstaates behandelt, ließ das US-Außenministerium am Montag in Brüssel mitteilen. Die EU sei eine „einzigartig wichtige Organisation“ und „einer von Amerikas wertvollsten Partnern“, wenn es darum gehe, Sicherheit und den Wohlstand in der Welt zu sichern.

Die EU war in Washington zuletzt nur noch wie eine internationale Organisation behandelt worden. Dies bedeutete, dass sie in der protokollarischen Rangordnung unter der von Nationalstaaten stand. Der EU-Vertreter in Washington konnte damit beispielsweise bei Veranstaltungen in hintere Reihen verbannt werden.

Die Herabstufung war im vergangenen Jahr beschlossen worden. Sie war in Brüssel als Rache dafür wahrgenommen worden, dass die EU sich gegen Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump gewehrt hatte. Als Beispiele gelten das Festhalten der EU am Atomabkommen mit dem Iran und die Entscheidung, mit Vergeltungszöllen auf neue US-Zölle zu reagieren.

Die EU reagierte am Montag zufrieden auf die US-Kehrtwende. „Die EU hatte Kontakt mit der US-Regierung, um diese Angelegenheit zu klären“, sagte die Sprecherin der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini. „Wir freuen uns, dass die USA entschieden haben, zu der gängigen Praxis zurückzukehren.“

Die US-Erklärung erfolgte zum Amtsantritt des neuen EU-Botschafters in Washington, Stavros Lambrinidis. Er löst David O'Sullivan ab.

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  • dpa
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