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Diplomatische Krise Pakistan prüft Beziehungen zu USA

Die pakistanische Regierung droht den USA nach der Tötung des Taliban-Chef durch eine US-Drohne mit Konsequenzen. Sie will die Beziehungen zu den USA überprüfen.
03.11.2013 - 15:39 Uhr Kommentieren
Pakistanische Demonstranten protestieren gegen die Tötung von Taliban-Chef Hakimullah Mehsud. Quelle: AFP

Pakistanische Demonstranten protestieren gegen die Tötung von Taliban-Chef Hakimullah Mehsud.

(Foto: AFP)

Peshawar Die Tötung des Taliban-Anführers Hakimullah Mehsud durch eine US-Drohne belastet die Beziehungen zwischen den Regierungen in Islamabad und Washington. Am Sonntag werde die pakistanische Regierung auf hoher Ebene das Verhältnis zu den USA prüfen, teilte das Büro des Ministerpräsidenten mit. Innenminister Chaudhry Nisar sprach zuvor von Mord und einem Versuch der USA, die Friedensgespräche mit den Islamisten zu blockieren. Unter den Taliban gab es Streit über die Nachfolge Mehsuds. Im Gespräch war unter anderem der Kommandeur, dessen Kämpfer das pakistanische Schulmädchen Malala Yousafzai schwer verletzt hatten.

"Die Ermordung Hakimullahs ist der Mord an allen Bemühungen, Frieden zu schließen", sagte Nisar. "Die Amerikaner sagen, dass sie uns dabei unterstützen, Frieden zu schaffen. Ist das ihre Art der Unterstützung?" Die pakistanische Regierung bestellte den US-Botschafter ein. Ein Sprecher der Provinzregierung von Khyber Pakhtunkhwa erklärte, das Landesparlament werde am Montag darüber abstimmen, ob die Nachschubwege der Nato nach Afghanistan gekappt werden sollten. Eine der wichtigsten Versorgungsrouten läuft über den Khyber-Pass.

Nach unbestätigten Meldungen hatte Mehsud vor seiner Tötung an einem Treffen mit 25 Taliban-Anführern teilgenommen, bei dem es um die Haltung zum Gesprächsangebot der Regierung ging. Drei Kommandeure der Islamisten erklärten, sie hätten am Samstag mit Regierungsvertretern sprechen sollen. Nun fühlten sie sich betrogen und hätten kein Interesse mehr an Verhandlungen.

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