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Donbass Ukrainischer Präsident Selenski schlägt Putin Treffen in Minsk vor

Selenskyj will den Krieg in der Ostukraine so schnell wie möglich beenden. Dafür schlägt er ein Spitzentreffen vor – unter anderem mit Wladimir Putin.
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Ukraine: Präsident Wolodymyr Selenskyj schlägt Putin Treffen vor Quelle: dpa
Wolodymyr Selenski

Der ukrainische Präsident hat Putin ein Treffen vorgeschlagen.

(Foto: dpa)

Kiew/Moskau Im Ringen um eine Lösung für den blutigen Konflikt im Donbass hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenski seinem russischen Kollegen Wladimir Putin ein Treffen vorgeschlagen. In einer Videobotschaft bot der 41-jährige Selenski Putin direkte Verhandlungen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk an. Russland prüfe die Idee Selenski, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag der Agentur Interfax zufolge. „Das ist eine neue Initiative“, sagte er. Geklärt werden müsse, ob eine solches Treffen zu Ergebnissen führen könne.

Nach der Vorstellung von Selenski sollen an den Gesprächen US-Präsident Donald Trump, die britische Regierungschefin Theresa May, der französische Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilnehmen. Bisher werden die Gespräche als Vierer-Format geführt und zwar von Frankreich, Deutschland, Russland und der Ukraine. Kremlsprecher Peskow zeigte sich zurückhaltend. Unter dem bisher gültigen Friedensvertrag von Minsk gebe es nur Unterschriften dieser vier Länder, aber nicht der USA.

Selenski hatte immer wieder angekündigt, den Krieg in der Ostukraine so rasch wie möglich zu beenden. Seit 2014 werden Teile der Gebiete Donezk und Luhansk an der russischen Grenze von Separatisten kontrolliert. Bei Kämpfen mit Regierungstruppen wurden nach UN-Schätzungen rund 13.000 Menschen getötet. Ein international vermittelter Friedensplan wurde nur in Teilen umgesetzt. In Kiew hielten sich am Montag auch die EU-Spitzen zu einem Ukraine-EU-Gipfel auf. Dort wurde für den Nachmittag eine Erklärung erwartet.

Mehr: Zum 17. Mal hält Wladimir Putin seine TV-Fragestunde ab. Die Russen klagen vor allem über wirtschaftliche Probleme. Der Kremlchef wiegelt ab.

  • dpa
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