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Drohungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad "inakzeptabel" Muslime verurteilen iranische Israel-Attacken

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat die Drohungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad verurteilt, Israel zu vernichten.

HB BERLIN. „Diese Aussage ist inakzeptabel und schadet bei der Suche nach Lösungen für die Konflikte im Nahen Osten“, sagte der Zentralratsvorsitzende Nadeem Elyas der „Bild am Sonntag“. Die Muslime in Deutschland erwarteten von jedem Staat, dass er das Völkerrecht akzeptiere und die Lebensrechte anderer Staaten achte. „Das gilt sowohl für Israel in Bezug auf das palästinensische Volk als auch für den Iran in Bezug auf Israel“, sagte Elyas.

Der UN-Sicherheitsrat verurteilte den israelfeindlichen Aufruf Ahmadinedschads, der weltweit Empörung ausgelöst hatte. Der designierte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble nannte die Äußerungen des iranischen Präsidenten Besorgnis erregend. „Man darf sich über die Gefährlichkeit des Iran keine Illusionen machen“, sagte Schäuble der Zeitung „BZ am Sonntag“ mit Blick auf das international umstrittene iranische Atomprogramm.

In Berlin beteiligten sich am Samstag etwa 350 Menschen an der gegen Israel gerichteten alljährlichen Al-Kuds-Demonstration. Die Polizei, die keine nennenswerten Zwischenfälle meldete, hatte die Demonstration unter Auflagen genehmigt. So durften die Kundgebungsteilnehmer nicht auf die Äußerungen Ahmadinedschads Bezug nehmen. An einer Gegendemonstration hätten sich etwa 180 Menschen beteiligt, sagte ein Polizeisprecher.

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