Druck auf Griechenland Europa verliert die Geduld mit Athen

Deutschland und Frankreich drängen darauf, dass die Griechen Geld zur Zinszahlung auf einem Extrakonto zurücklegen. Europa will zudem eine schnelle Einingungs Athens mit der Troika - aber die Griechen spielen auf Zeit.
Update: 06.02.2012 - 23:45 Uhr 74 Kommentare

Merkel und Sarkozy warnen Griechenland

Paris/Berlin/MainzDeutschland und Frankreich verlieren die Geduld mit Griechenland. Um die Schuldenkrise endlich in den Griff zu kriegen, haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ein Sonderkonto zur Tilgung griechischer Schulden vorgeschlagen. Sie und Sarkozy hätten sich auf die Idee verständigt, dass die Zinszahlungen des Landes auf seine Schulden aus einem Sonderkonto kommen sollten, damit „wir eine Sicherheit haben, dass Griechenland seine Schulden bedienen kann“, sagte Merkel in Paris gegenüber Journalisten.

Unterdessen verhandelte der griechische Ministerpräsident Lucas Papademos am Montagabend mit Vertretern der Troika aus Europäischer Union, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank über ein zweites Finanzierungspaket für das Land. Die griechische Regierung signalisierte im Vorfeld, dass sie dazu bereit sie, den geforderten Abbau von 15.000 Beamtenstellen in diesem Jahr doch mitragen zu wollen. Falls sich die die Regierung tragenden Parteien in Athen in diesen Fragen nicht verständigten, solle dem Land der Kredithahn zugedreht und das vereinbarte zweite Rettungspaket im Volumen von 130 Milliarden Euro nicht auf den Weg gebracht werden. Dies machte etwa die Bundeskanzlerin unmissverständlich in Paris deutlich: „Ich will bekräftigen: Es kann keine Einigung geben, wenn Troika-Vorschläge nicht umgesetzt werden.“

Merkel zeigte sich sichtlich ungeduldig über den Fortgang der Verhandlungen, bei denen in Aussicht gestellte Einigungen in den vergangenen Wochen immer wieder verschoben wurden. „Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, wie weitere Tage helfen sollen. Zeit ist jetzt der Schlüssel. Für die gesamte Euro-Zone steht viel auf dem Spiel“, sagte sie. Ein für Montag geplantes Treffen der Vorsitzenden der griechischen Koalitionsparteien über Zugeständnisse für eine weitere europäische Rettungszahlung war indes auf Dienstag verschoben worden. Die Unterschriften der Chefs der drei größten Parteien des Landes sind nötig, bevor das Rettungspaket festgezurrt werden kann. Dazu sollten sich eigentlich am Mittwoch die Euro-Finanzminister treffen, doch ein endgültiger Termin steht noch nicht fest.

Die Nerven liegen entsprechend blank: „Die Frist ist bereits verstrichen“, warnte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel. Merkel und Sarkozy forderten die griechische Regierung und alle Parteien in Athen mit deutlichen Worten auf, die zugesagten Reformen bedingungslos umzusetzen. Ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone sei aber kein Thema, betonten beide.

EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy würdigte am Montagabend in Berlin die bisherigen Bemühungen Griechenlands zur Überwindung der Schuldenkrise, mahnte aber gleichzeitig weitere Anstrengungen an. In der Humboldt-Universität sagte er, Regierung und Parlament in Athen hätten „beeindruckende Schritte“ unternommen. „Aber es ist nicht genug“, fügte er hinzu. „Griechenland ist nicht nur für sich selbst verantwortlich, sondern für die Währungsunion insgesamt.“

EU-Parlamentspräsident warnt vor Domino-Effekt
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74 Kommentare zu "Druck auf Griechenland: Ein Sonderkonto, damit die Zinsen auch ja fließen"

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  • Und wieder, stehen wir vor einer Entwicklung, die in dem Buch „Der Domino-Effekt – Die EU-Lüge und weltweite Täuschungen“ von Thomas Stütz so klar wie wir es hier sehen vorhergesagt wurde. Griechenland wird immer mehr unter Druck geraten und die EU-Vertreter immer ratloser.

    Das Buch „Der Domino-Effekt“ ist nach zwei Monaten bereits in der 2. Auflage auf dem Markt. Wenn Sie wissen wollen was auf der politischen Bühne demnächst noch kommt, lesen sie dieses Buch. Warten sie nicht mehr darauf, was man ihnen täglich vorsetzt. Lesen sie dieses Buch und dann beobachten sie die Politiker. Sie werden sehr gespannt die täglichen Meldungen erwarten.

    Die deutschsprachigen Regierungen, auch der Vorsitzende der Euro-Gruppe Jean-Claude Junker haben dieses Buch bereits seit 10. Dezember 2011. Es ist unglaublich was man hier zu diesem Thema erfährt. Hier wird all das vorausgesagt was noch kommen wird.

    Ich kann nur jedem empfehlen, dieses Buch „Der Domino-Effekt“ am besten gleich beim führenden Anbieter im Internet zu bestellen.

    Der Vorsitzende der Euro-Gruppe Jean-Claude Junker hat in der Arte-Sendung „Der Domino-Effekt“ die Situation der Politiker auf den kurzen Nenner gebracht: „…das was hier passiert kann keiner lernen, … das steht in keinem Schulbuch.“

    Warum also warten was passiert, wenn es in der Person Thomas Stütz jemand gibt der dadurch, dass er die Dinge richtig sieht und alle weiteren Entwicklungen kennt beweist, dass es auch besser geht.

  • Und wieder, stehen wir vor einer Entwicklung, die in dem Buch „Der Domino-Effekt – Die EU-Lüge und weltweite Täuschungen“ von Thomas Stütz so klar wie wir es hier sehen vorhergesagt wurde. Griechenland wird immer mehr unter Druck geraten und die EU-Vertreter immer ratloser.

    Das Buch „Der Domino-Effekt“ ist nach zwei Monaten bereits in der 2. Auflage auf dem Markt. Wenn Sie wissen wollen was auf der politischen Bühne demnächst noch kommt, lesen sie dieses Buch. Warten sie nicht mehr darauf, was man ihnen täglich vorsetzt. Lesen sie dieses Buch und dann beobachten sie die Politiker. Sie werden sehr gespannt die täglichen Meldungen erwarten.

    Die deutschsprachigen Regierungen, auch der Vorsitzende der Euro-Gruppe Jean-Claude Junker haben dieses Buch bereits seit 10. Dezember 2011. Es ist unglaublich was man hier zu diesem Thema erfährt. Hier wird all das vorausgesagt was noch kommen wird.

    Ich kann nur jedem empfehlen, dieses Buch „Der Domino-Effekt“ am besten gleich beim führenden Anbieter im Internet zu bestellen.

    Der Vorsitzende der Euro-Gruppe Jean-Claude Junker hat in der Arte-Sendung „Der Domino-Effekt“ die Situation der Politiker auf den kurzen Nenner gebracht: „…das was hier passiert kann keiner lernen, … das steht in keinem Schulbuch.“

    Warum also warten was passiert, wenn es in der Person Thomas Stütz jemand gibt der dadurch, dass er die Dinge richtig sieht und alle weiteren Entwicklungen kennt beweist, dass es auch besser geht.

  • @Hardy
    Ich habe in keinster Weise Herrn Sarrazin als Wirtschaftsweisen bezeichnet, ich zählte ihn zu den Bereich Finanzen. Ich schrieb weiterhin "auch ließe sich der eine oder andere Wirtschaftsweise oder Politiker für diese Partei gewinnen", damit meinte ich zum Beispiel die Herren Sinn (WW) und Bosbach (P).

  • @ibmisout
    wenn Wulff aufhört sein Amt zu missbrauchen, machen das "die Griechen" das sicherlich auch. Weil Deutschland ja mit gutem Vorbild voran geht :-)

  • @ Kowalski,
    ich glaube Du hast nicht verstanden dass auf dieses "Sonderkonto, damit die Zinsen auch ja fließen" das Geld von uns Steuerzahler kommt, über den Umweg des Rettungsfonds.
    Die Merkozy halten uns wirklich für Vollidioten.

  • @ Kowalski,
    ich glaube Du hast nicht verstanden dass auf dieses "Sonderkonto, damit die Zinsen auch ja fließen" das Geld von uns Steuerzahler kommt, über den Umweg des Rettungsfonds.
    Die Merkozy halten uns wirklich für Vollidioten.

  • @ Spartakus,
    Richtiger wäre: wer bekommt das Geld = deutsche und französische Banken! Oder denken Sie die merkozy würden sich so viel Mühe für Britische Banken geben?
    Die Achse steht und fält für die Finanzwelt und grosse Geld.
    Es lebe das Geld, das Geld über alles!

  • "Ein Sonderkonto, damit die Zinsen auch ja fließen"
    für wie blöd wir gehalten werden kann man hier erkennen.
    Und wer bekommt die Zinsen = die Banken!
    Woher kommt das Geld= vom Steuerzahler!
    Jetzt ist klar um wem man sich Sorgen macht, nicht um Griechenland sondern um die Banken.
    Ein Volk wird versklavt!
    Die Exportgier der Industrieländer und deren Großkonzerne, durch Bestechung von korrupten Regierungen und Regierungsmitgliedern Griechenlands und mit der Mittäterschaft von deutschen und französischen Banken, hat zu dieser Überschuldung geführt.
    Jetzt wird ein ganzes Volk versklavt, während die Verantwortliche von Siemens, Mercedes, Krauss-Maffei, Ferrostaal, Dassault, etc., etc., die korrupte griechische Regierungsmitglieder und unsere Bankmanager, unbestraft, ein Leben in Luxus und Überfluss genießen können.

  • @Haschreudiger

    "außer notorischen Anpöbeln, welches Sie meisterlich beherrschen"

    Danke, Hört man doch immer wieder gerne, so ein dahingehauchtes Kompliment ...

    "Oder meinen Sie ..."

    Ahem, da ich mich in Geschichte leidlich auskenne, weiss ich, woher die Sache kommt, welchen Weg sie gegangen ist und wo sie hingeht - ingenau das gegenteil dessen, was Sie sich da zurechtphantasieren.

    Ich verstehe ja, woher das kommt: Wenn man in seiner Kindheit zuviele Zeichentrickserien angeguckt und in der Schule geschlafen hat, dann ist es schwer, sich von der Vorstellung zu lösen, daß es "die Guten" (das sind die mit den weissen Hüten) und "die Bösen" gibt. Je weniger man in der Schule aufgepasst hat, um so schwerer fällt das, sich ein Bild zu machen.

    Dann kommt man ins richtige Leben und fühlt sich doof, hat keinen Schimmer, wovon die alle reden - und verwirrt, wie man nun einmal ist, landet man dann auf einer Seite, die von irgendsoeinem amerikanischen Multimillionär betrieben wird, der selbst keine Ahnung hat, was solche Begriffe wie "stalinistisch" bedeuten - und ZACK! haben sich zwei Dumme gefunden. Und wenn man dann den text liest, hat man eine Offenbarung: Alles ist haargenau so einfach, wie Sie sich das denken, es gibt doch DIE GUTEN (zu denen Sie gehören weil Sie diese Seite gelesen haben!) und die BÖSEN. Also alle, die angeblich wirklich wissen, was Stalinismus ist zB.

    Ihr kleinen Aufstand ist _putzig_. Wenn Sie schon mal was Irres lesen wollen, was nicht wirklich irre ist, googeln Sie mal "Sebottendorff" "Thule" "Bevor Hitler kam". So, werter Haschfreudiger, läuft das mit Verschwörungen.

    So, und nehmen Sie sich mal ein Buch, wie wärs mit dem "Archipel Gulag" und lesen mal nach, was das war "Stalismus". Jedenfalls nicht das, was Sie auf "Schwach & Sinn" darüber lesen. Das ist nämlich nur eine - sorry, böses Wort - Verarsche, mit der amerikanische Vollidioten deutsche Vollidioten fischen.

  • @grifos

    Sorry, Sie reden tatsächlich genau das selbe dumme Zeuchs, wie das die stupiden Euroneurotiker hier tagtäglich tun.

    Wie bitte sollen wir das mit der - nicht zur EU gehörenden - Schweitz denn bitteschön machen? Einmarschieren? Und, ahem, sind die Menschen, die ihr Geld dort deponieren nicht Griechen???

    Ich denke, die Sache sieht im Wesentlichen so aus: Die Griechen lassen sich in ihrer Gesamtheit von einer kleinen Oberschicht ausnehmen wie Weihnachtsgänse.

    Und sorry, das ist nun mal _Euer_ Problem. _Ihr_ müsst Euch ein neues System basteln, nachdem das alte abgewickelt ist. Sprich die Schulden bezahlt.

    Aber was nicht geht - um Hilfe bitten und dann die zögerliche Jungfrau spielen. Leider passiert genau das in Griechenland, die "Schuld" wird auf "die da draussen", die Troika, die Fremden, die über die Grenze kommen, um es sich im griechische Sozialnetz breit zu machen ....
    Oooops, das ist doch haargenau der selbe Mist, den hier immer die EuroNeurotiker posten. Vorschlag zur Güte, warum begebt Ihr Euch nicht mit denen zusammen in ein großes Stadion und haut Euch eggenseitig die Köppe ein, statt uns - die wir in Begriffen wie Politik, Diplomatie und Wirtschaft denken - täglich mit Euerm unterbelichteten Gesülze zu nerven.

    Wir setzen uns dann auf die Ränge, Popcorn kostenlos für alle, und gucken Euch geifernden Volltrotteln zu.

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