Dschawad Sarif Irans Außenminister distanziert sich von Leugnung des Holocausts

Per Twitter hat der neue iranische Außenminister Sarif sich von den Äußerungen des ehemaligen Präsidenten Ahmadinedschad zum Holocaust distanziert. Iran habe den Holocaust nie geleugnet, schreibt Sarif.
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Der neue iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif antwortete mit seinem Tweet der amerikanischen Autorin Christine Pelosi. Quelle: dpa

Der neue iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif antwortete mit seinem Tweet der amerikanischen Autorin Christine Pelosi.

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Tel Aviv/ TeheranDer neue iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hat sich von der Leugnung des Holocausts durch den früheren Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad distanziert. Das sei nur dessen persönliche Meinung gewesen, deutete Sarif im Kurzmitteilungsdienst Twitter an: „Iran hat das nie geleugnet. Der Mann, der das tat, ist nun abgetreten. Frohes neues Jahr“.

Später wurde der Eintrag leicht geändert: „Der Mann, dem nachgesagt wurde, dass er das leugnet, ist nun abgetreten. Frohes neues Jahr“.

Sarif antwortete damit der amerikanischen Autorin Christine Pelosi. Die Tochter der demokratischen Minderheitsführerin im US-Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, hatte auf Sarifs zuvor gesendeten Gruß zum jüdischen Neujahrsfest geantwortet, das neue Jahr wäre noch schöner, wenn die Leugnung des Holocaustes beendet würde.

Die Antwort Sarifs erscheint als Teil einer Offensive der iranischen Regierung unter dem als moderat bezeichneten neuen Präsidenten Hassan Ruhani, die Beziehungen zum Westen und zu Israel zu verbessern.

Zuvor war schon von einem halboffiziellen Twitter-Konto unter Ruhanis Namen „allen Juden“ ein gesegnetes neues Jahr gewünscht worden. Der Iran und Israel stehen sich ansonsten nicht nur im Streit um Teherans Atomprogramm unversöhnlich gegenüber.

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7 Kommentare zu "Dschawad Sarif: Irans Außenminister distanziert sich von Leugnung des Holocausts"

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  • Es wird fast nie die Wahrheit geschrieben oder gesagt, denn mit allem, was geschrieben oder gesagt wird möchte der Verfasser etwas erreichen.

  • Was soll dieses manische Rummstochern in der Geschichte?

    Die Toten kann man nicht mehr retten.

    Die Lebenden schon. Es gibt genug Unheil zu bekämpfen jetzt und hier.

    Kein Krieg in Syrien! Kein Krieg im Iran! Löst das Lager Guantanamo auf! ...


  • ISTANBUL – Die Türkei hat ohnehin schon mit einer abrutschenden Konjunktur, mit Unruhen und den Gefahren des Bürgerkriegs im Nachbarland Syrien zu kämpfen. Jetzt kommt noch eine Bedrohung hinzu, die womöglich noch gefährlicher werden kann: Der Friedensprozess, der den 30 Jahre währenden Konflikt mit den Kurden beenden sollte, droht fehlzuschlagen.


    Kurdische Anhänger der PKK protestieren am 1. September in Istanbul.

    Militante Kurden sagten am Donnerstag, dass sie ihren Rückzug aus türkischem Territorium, der mit der Regierung in Ankara ausgehandelt worden war, beenden würden. Die Türkei habe ihr Versprechen nicht eingehalten, die Rechte der Kurden zu stärken
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    Hierzu kann ich nur sagen, dass man nicht denken sollte, dass der Russe den Amis und Türken das Land Syrien freiwillig in den Rachen werfen wird.

    Offensichtlich fördert Russland und der Iran die kurdischen Interessen

  • Was ist Wahrheit, was ist Lüge?

    Nicht immer einfach.

    Für gewöhnlich behelfe ich mich dann damit, dass die Wahrheit 'irgendwo in der Mitte' liegen muss.

  • Herr Mohammed Dschawad Sarif lebt gefährlich. Vielleicht meint er es ehrlich, vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall zeigen die Sanktionen Wirkung. Die Iraner sollte alle nuklearen Tätigkeiten veröffentlichen ggf. das A-Bombenprogram einstampfen und sich ein schönes Leben machen.

  • Herr Mohammed Dschawad Sarif lebt gefährlich. Vielleicht meint er es ehrlich, vielleicht auch nicht. Auf jeden Fall zeigen die Sanktionen Wirkung. Die Iraner sollte alle nuklearen Tätigkeiten veröffentlichen ggf. das A-Bombenprogram einstampfen und sich ein schönes Leben machen.

  • Man kann davon ausgehen, dass alle Staaten die Israel den baldigen Tod wünschen oder die Juden am liebsten im Meer versinken wollen,den Holocaust Heimlich nachtrauern.

    Die Iranische Führung kann sich drehen und wenden ehrlicher werden sie dadurch nicht. Sie haben aber erkannt, wenn Syren fällt ohne Flächenbrand, dann bleiben nur noch Nord-Korea Iran,Saudi-Arbien, Golfstaaten und der Jemen
    als nächste Kandidaten übrig, wo der Westen die Bevölkerungen zu Unruhen treiben könnte. Darum das leicht freundliche Signal an Israel. Denn eines ist klar,
    Frieden ist für diesen Planeten absolut ungesund, ohne Krieg wird es nie gehen, es ist das Ventil um Dampf abzulassen und dafür zu sorgen, dass andere Regionen friedlich leben können. Schon in unserer gesellschaft sehen wir, dass Frieden ein heres Ziel ist, dass aber wenn es erreicht wäre ungeahntes Leid später bringen würde.

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