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Durch Gaza-Konflikt Uno beklagt zunehmenden Antisemitismus

Die Vereinten Nationen haben den Anstieg antisemitischer Übergriffe beklagt. Besonders in Europa hätten solche Attacken zugenommen. Die Gewalt in Nahost darf „keine Ausrede sein für Vorurteile“, so Generalsekretär Ban.
04.08.2014 - 09:41 Uhr
Eine Anti-Israel-Demonstration in Rumänien: In Europa kam es in letzter Zeit häufiger zu Protesten mit antisemitischen Ausfällen. Quelle: AFP

Eine Anti-Israel-Demonstration in Rumänien: In Europa kam es in letzter Zeit häufiger zu Protesten mit antisemitischen Ausfällen.

(Foto: AFP)

Vereinte Nationen Die Vereinten Nationen haben den „jüngsten Anstieg anti-semitischer Übergriffe“ infolge des Gaza-Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern beklagt. Besonders in Europa sei eine Zunahme solcher Angriffe im Zusammenhang mit Protesten gegen die Gewalt in Nahost zu beobachten, hieß es in einer am Sonntagabend veröffentlichten Erklärung von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Der Nahost-Konflikt dürfe „keine Ausrede sein für Vorurteile, die den sozialen Frieden“ gefährdeten. Ban rief Israelis und Palästinenser abermals zu einer sofortigen Waffenruhe und Verhandlungen auf.

Gerade in Frankreich waren in den vergangenen Tagen mehrfach pro-palästinensische Demonstrationen in Krawalle und offene Gewalt umgeschlagen. Auch in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und anderen Ländern kam es zu Protesten mit vereinzelten antisemitischen Ausfällen.

Nach fast vierwöchigen Kämpfen kündigte Israel unterdessen für Montagmorgen einseitig eine siebenstündige Waffenruhe an. Nach Angaben der Armee beginnt sie um 09.00 Uhr MESZ und gilt für den gesamten Gazastreifen mit Ausnahme des östlichen Teils von Rafah.

Seit Beginn des israelischen Militäreinsatzes gegen militante Palästinenser im Gazastreifen am 8. Juli wurden laut palästinensischen Rettungskräften mehr als 1820 Menschen getötet, die meisten davon Zivilisten. Auf israelischer Seite starben 64 Soldaten und drei Zivilisten.

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