Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Ehemaliger US-Präsident Obama bezeichnet Trumps Corona-Krisenmanagement als „absolut chaotisches Desaster“

Der ehemalige US-Präsident stellt dem Krisenmanagement der Trump-Regierung ein verheerendes Zeugnis aus. Obama wirbt für Biden als neuen Präsidenten.
10.05.2020 - 10:44 Uhr Kommentieren

Obama angeblich mit harter Trump-Kritik: „Chaotische Katastrophe“

Washington Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat das Corona-Krisenmanagement seines Nachfolgers Donald Trump scharf kritisiert. Trumps Umgang mit der Pandemie sei ein „absolut chaotisches Desaster“, sagte Obama in einer Telefonkonferenz mit früheren Mitgliedern seiner Regierung. Eine Aufnahme der Schalte vom Freitag lag der Nachrichtenwebsite Yahoo News vor.

Obama rechnete mit der Ideologie der Trump-Ära ab - und schlug eine Brücke zur aktuellen Krise. „Was wir bekämpfen, sind diese langfristigen Trends, in denen es darum geht, selbstsüchtig zu sein, gespalten, und andere als einen Feind zu sehen - das ist zu einem stärkeren Impuls im amerikanischen Dasein geworden. Und übrigens, wir erleben das auch international. Das ist teils der Grund, warum die Reaktion auf diese globale Krise bisher so kraftlos und lückenhaft ist“, urteilte Obama.

Sogar bei den besten Regierungen sähe es in der aktuellen Situation zwar schlecht aus, räumte der Expräsident ein, aber: „Es ist ein absolut chaotisches Desaster, wenn diese Haltung des „Was springt für mich raus“ und „zum Teufel mit allen anderen“ - wenn diese Haltung in unserer Regierung“ zur Betriebsphilosophie werde.

Der Expräsident sprach in der Telefonschalte mit 3000 Mitgliedern der sogenannten Obama Alumni Association, die aus Personen besteht, die in seiner Amtszeit dienten. Seine Zuhörer forderte Obama auf, seinen früheren Vizepräsidenten Joe Biden zu unterstützen, der Trump aller Voraussicht nach bei der Wahl am 3. November herausfordern wird.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Trump hat seine Reaktion auf die Corona-Krise wiederholt vehement gegen Kritik verteidigt und sich vielmehr ein gutes Zeugnis ausgestellt. Dabei hat er etwa auf seine Einreiseverbote für China und Europa sowie Abstandsregeln zur Infektionsvermeidung verwiesen.

    Die Maßnahmen hätten weitaus größeren Schaden verhindert. „Ich denke, wir haben Millionen von Leben gerettet“, erklärte Trump erst diese Woche.

    Mehr: Es ist ein schwarzer Tag für die US-Wirtschaft. Im April verloren so viele Menschen wie noch nie ihre Arbeit. An der Ausrichtung der Politik wird das nichts ändern.

    • ap
    Startseite
    Mehr zu: Ehemaliger US-Präsident - Obama bezeichnet Trumps Corona-Krisenmanagement als „absolut chaotisches Desaster“
    0 Kommentare zu "Ehemaliger US-Präsident: Obama bezeichnet Trumps Corona-Krisenmanagement als „absolut chaotisches Desaster“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%