EIB-Chef Hoyer über Juncker-Fonds Notwendige Aufstockung

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker will den nach ihm benannten Investitionsfonds deutlich aufstocken. Rückendeckung bekommt er vom Präsidenten der EU-Hausbank, Werner Hoyer. Doch der stellt auch Forderungen.
„Die Investitionslücke beträgt jährlich mehrere Hundert Milliarden Euro. Das ist Gift für die Konjunktur.“ Quelle: dpa
EIB Annual Press Conference 2015

„Die Investitionslücke beträgt jährlich mehrere Hundert Milliarden Euro. Das ist Gift für die Konjunktur.“

(Foto: dpa)

BrüsselEU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker bekommt Rückendeckung vom Präsidenten der Europäischen Investitionsbank (EIB): Werner Hoyer unterstützt Junckers Plan, den nach diesem benannten EU-Investitionsfonds deutlich aufzustocken. „Das ist folgerichtig und steht im Einklang mit der Politik des ,better spending‘ der Kommission“, sagte Hoyer dem Handelsblatt. Juncker hatte Mitte September angekündigt, dass er den 2014 gegründeten Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) verlängern und besser ausstatten will. Statt der bislang geplanten 315 Milliarden Euro soll der EFSI nun bis 2020 ein Investitionsvolumen von 500 Milliarden Euro anstoßen.

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