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Ein Jahr Proteste Gelbwesten besetzen Pariser Luxuskaufhaus Galeries Lafayette

Am Jahrestag der Proteste sind Demonstranten in das Nobelkaufhaus eingedrungen. Ihre Konsumkritik wurde allerdings schnell von der Polizei beendet.
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Die Stimmung der „Gelbwesten“ war friedlich. Quelle: AP
Demonstranten in der Galeries Lafayette

Die Stimmung der „Gelbwesten“ war friedlich.

(Foto: AP)

Paris Einige Dutzend „Gelbwesten“ haben am ersten Jahrestag der Proteste das berühmte Pariser Luxuskaufhaus Galeries Lafayette besetzt. Die Polizei begann am Sonntagmittag sofort, das Kaufhaus zu räumen, wie französische Medien berichteten.

Auf Videos war zu sehen, wie Dutzende „Gelbwesten“ auf den Etagen der Galeries Lafayette standen und etwa „Joyeux Anniversaire“ (dt. „Alles Gute zum Geburtstag“) sangen. Laut der Zeitung „Le Parisien“ war die Stimmung friedlich, einige skandierten den bekannten Slogan „Travaille, consomme et ferme ta gueule“ (dt. etwa: „Arbeite, konsumiere und halt die Klappe“).

Die „Gelbwesten“ hatten zuvor bereits angekündigt, als Kritik an der Konsumgesellschaft am Wochenende des Jahrestags ein großes Kaufhaus besetzen zu wollen. Vor den Galeries Lafayette im Herzen der Hauptstadt war ein großes Polizeiaufgebot. Am Sonntag demonstrierten in Paris erneut einige „Gelbwesten“, die Stimmung blieb zunächst friedlich. Am Samstag war es wieder zu massiven Ausschreitungen in Paris gekommen, Vermummte randalierten vor allem im Süden der Stadt.

Mehr: Der Ausbruch der Gelbwesten-Proteste in Frankreich ist ein Jahr her und hatte sich eigentlich beruhigt. Doch jetzt nimmt die Spannung in Paris wieder zu, berichtet Handelsblatt-Korrespondent Thomas Hanke aus Paris.

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  • dpa
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