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Eine Woche vor Nato-Gipfel Nato-Beitritt zur Anti-IS-Allianz noch offen

Die Beratungen über einen Beitritt der Nato in die Anti-IS-Allianz dauern an. Deutschland äußerte sich zuletzt zurückhaltend über den Beitritt, andere Staaten fordern ein klares Zeichen der politischen Unterstützung.
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Der Nato-Generalsekretär erinnerte daran, dass sich die Nato bereits mit Aufklärungsflugzeugen und Ausbildungsprogrammen am Kampf gegen den Islamischen Staat beteiligen. Quelle: Reuters
Jens Stoltenberg

Der Nato-Generalsekretär erinnerte daran, dass sich die Nato bereits mit Aufklärungsflugzeugen und Ausbildungsprogrammen am Kampf gegen den Islamischen Staat beteiligen.

(Foto: Reuters)

Brüssel Eine Woche vor dem Nato-Gipfel in Brüssel ist der von den USA gewünschte Beitritt der Allianz zur Anti-IS-Koalition weiter offen. Die Beratungen dauerten noch an, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag. Er erinnerte daran, dass sich die Nato bereits mit Awacs-Überwachungsflugzeugen sowie der Ausbildung von Soldaten im Irak und Jordanien am Kampf gegen die Extremisten des Islamischen Staates (IS) beteiligt.

Einige Nato-Mitglieder wünschten sich aber ein klares Zeichen der politischen Unterstützung und einen besseren Austausch mit der internationalen Koalition, an der auch Nicht-Nato-Staaten beteiligt sind. Stoltenberg schloss erneut einen Kampfeinsatz von Nato-Soldaten gegen den IS in Syrien oder dem Irak aus. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich zuletzt zurückhaltend über den Nato-Beitritt zur Anti-IS-Allianz geäußert.

Das Thema wird beim Treffen der Staats- und Regierungschefs der Nato-Länder am kommenden Donnerstag in Brüssel beraten. Es werde ein kurzes Treffen werden, sagte Stoltenberg. Neben Merkel und US-Präsident Donald Trump werden dort unter anderem der neue französische Staatschef Emmanuel Macron sowie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erwartet.

  • rtr
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