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Dass ein Staat Rente für Tote bezahlt, ist eigentlich nur schwer vorstellbar. Anders in Griechenland. Dort ist Sozialbetrug en vogue – vor allem bei Staatsbediensteten, wie die Regierung in Athen jetzt einräumt.

Kommentare

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  • ich finde es auch empörend, dass in Greichenland wieder eine Auto-Abwrackprämie (bis 2.800 EUR/Altauto) seit Februar 2011 eingeführt wurde. Damit wird wichtiges Kapital für zusätzlichen Autoimporte aus Nordeuropa abgezapft und die dortigen Fabriken werden besser ausgelastet (Griechenland hat keine eigene Autoproduktion). Wieso schweigt die Troika (EU, EZB, IWF) darüber? Bitte Schluß mit der Heuchelei!

  • Warum wagt es keiner?: Die griech, Marine schleppt aus dem Yachthafen von Monacco und allen anderen Edelyachthäfen die Yachten der "steuerarmen" Griechen ab; ein Spezialkommando fischt die Besitzer dieser Yachten von den Spieltischen und Parties der High-society ab und bunkert sie ein.
    Gegen Zahlung der Steuerschuld für die letzten 35 Jahre plus 20% Zuschlag können sie nach Eingang der Gelder auf ein Deutsches Notaranderkonto wieder freigelassen werden.
    Dann ziehen wir unsere Auslagen ab und geben den Rest den Damen und Herren Papperlapappulos&Co. (kleines Trinkgeld für Junker, da er so tapfer bisher deutsche Steuergelder nach GR leiten wollte!).

  • Das kann doch nicht wahr sein von uns Euro´s kassieren. die EU und D für was seit ihr da keine Kontrolle. dieser Betrüger Bande Merkel steigt endlich aus der scheiß EU und Euro aus. und kümmere dich um unsere Armen Leute, unsere Alten bekommen 1% mehr Rente SCHÄMT euch.

  • Ich stimme Ihnen voll und ganz zu !

  • Die Griechen sollten einen klaren Schnitt machen und ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen. Dann einfach alle Rentenansprüche entfallen lassen, Einkommenssteuern abschaffen, Vermögenssteuern rauf, Finanztransaktionssteuern rauf, Konsumsteuern rauf.

    Dann könnten sie die Neueinstellung von Beamten einstellen, die Bildungs- und Gesundheitssysteme reformieren - und das alles noch viel billiger als vorher.

    Und die Politik hätte weniger Macht. Genauso wie die Wirtschaft. Das Problem sind doch nicht die Faulen, sondern die fleißigen Verbrecher, die die ehrlichen Menschen ausnutzen können.

  • ZUM THEMA:

    Rein ökonomisch betrachtet, kostet es nun mal ziemlich viel Geld in Griechenland tot zu sein. Abgesehen von den recht hohen Beerdigungskosten für die Angehörigen, sind die Grabmieten auch in die Höhe geschossen. Nach dem dritten Jahr kommt noch eine Sonderabgabe hinzu, sonst wird man sofort ausgegraben. Das kostet für die lebenden Verwandten so manches. Wenn diese auch arm sind, dauert es mehrere Jahre um die ganzen Erbsteuern zu zahlen, damit ein Familiengrundstück auch bei der Familie bleibt. Deswegen vergessen manche den Tod zu melden, gehen damit aber auch ein hohes Risiko ein, erwischt zu werden. So können sie illegal für ein paar Jahre von den Rentenansprüchen des Verstorbenen kassieren. Geht auch in Deutschland, kommt in Sachsen auch oft vor.

    Liebe Grüsse aus Griechenland!

  • @Hadrian12: Der Wechselkursnachteil betrifft aber nur einen kleinen Teil der Kostenstruktur. Ein Maschinenbauer importiert zunächst Teile, Rohstoffe und auch Engineering. Das macht ca. 2/3 der Gesamtkosten aus. Dieser Teil wird dann billiger. Bei 2/3 Umsatzantel Export ist es ein Nullsummenspiel. Wenn er mehr als 2/3 exportiert dann hat er auf das "deutsche 1/3" einen Nachteil. allerdings muß er wahrscheinlich nicht jedes Jahr 5% mehr Lohn zahlen, um die AN zufriedenzustellen. Die können ja mit ihrer starken Währung nun billiger Energie und Konsumentenprodukte kaufen.

    Ohne komplexes Modell kann man hier sicher keine allgemeine Aussage trefeen, aber das Beispiel Schweiz zeigt es funktioniert.

  • Ich sehe es ähnlich wie in den meisten Kommentaren. Mittlerweile ist einfach der Betrag erreicht, wo es rein ökonimisch keinen Sinn mehr macht den Euro zu halten, zumal dieser in den meisten ärmeren Ländern sowieso verhasst ist. Der einzige Vorteil für Deutschland der nach wie vor besteht, ist den Wechselkursvorteil, wodurch wir als Exportnation weiterhin relativ preiswert unsere Produkte anbieten können. Hätten wir eine Bundeswährung wie die DM wäre der Wechselkurs deutlich höher und dementsprechend eine schlechtere Exportlage anzunehmen.

  • Das Problem ist nicht der Euro als Gemeinschaftswährung, sondern es sind die Länder die am Euro beteiligt sind!

  • @huensche

    Damit ist es wiederum ein Problem des Euro. Wenn sich alle an die Regeln gehalten hätte...haben sie aber nicht! Man hätte wissen müssen, dass sich nicht alle daran halten würden.

    Wenn sich alle daran gehalten hätten...WENN Katzen so groß wären wie Pferde dann könnte man Bäume hochreiten!

    Nehmen sie ihre rosa Brille ab und hören sie auf an den Weihnachtsmann zu glauben!

Mehr zu: Eingeständnis der Regierung - Griechenland zahlt für tausende Tote Rente