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Einigung mit Geldgebern Athen stimmt Sparanstrengungen zu

Athen hat sich mit seinen wichtigsten Geldgebern auf weitere Sparanstrengungen verständigt. Seit März wurde über ein entsprechendes Abkommen verhandelt. Damit steht der Freigabe weiterer Milliardenkredite nichts im Weg.
15.04.2013 - 13:41 Uhr 7 Kommentare
Griechenland hat die nächste Finanzspritze sicher. Quelle: dpa

Griechenland hat die nächste Finanzspritze sicher.

(Foto: dpa)

Athen Die griechische Regierung hat sich mit ihren internationalen Kreditgebern auf weitere Sparanstrengungen geeinigt. Die seit März geführten Verhandlungen seien erfolgreich beendet und ein entsprechendes Abkommen geschlossen worden, sagte der griechische Finanzminister Giannis Stournaras am Montag in Athen. Die aus EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) zusammengesetzte Troika erklärte ebenfalls, mit den Behörden eine Vereinbarung über die nötigen „wirtschaftlichen und haushaltspolitischen Maßnahmen“ für weitere Kredite getroffen zu haben.

Bei den Verhandlungen ging es darum, ob eine weitere Kredittranche in Höhe von 2,8 Milliarden Euro freigegeben wird. Griechenland warte nun auf die Auszahlung der neuen Kredite, sagte Stournaras. Über die Freigabe von weiteren sechs Milliarden Euro für das hochverschuldete Land will sich die Troika im Mai äußern. Verhandelt wurde insbesondere über einen Stellenabbau im griechischen Staatsdienst. Medienberichten zufolge stimmte Griechenland nun zu, bis zum Ende des Jahres unter anderem 4000 Posten im öffentlichen Dienst zu streichen. Weitere rund 11.000 Stellen sollen im kommenden Jahr eingespart werden.

Seit 2010 stellten die internationalen Geldgeber Athen Kredite im Gesamtumfang von 240 Milliarden Euro zur Verfügung. Im Gegenzug verlangten die Kreditgeber massive Einsparungen.

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    • afp
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    7 Kommentare zu "Einigung mit Geldgebern: Athen stimmt Sparanstrengungen zu"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Athen stimmt Sparanstrengungen zu . …Seit 2010 stellten die internationalen Geldgeber Athen Kredite im Gesamtumfang von 240 Milliarden Euro zur Verfügung. Im Gegenzug verlangten die Kreditgeber massive Einsparungen(Zitat)
      Es wird höchste Zeit diesen unendlichen Kreislauf zwischen Kreditgabe und noch nicht erfolgter Einsparung zu unterbrechen, d.h. Kreditgabe wird erst wieder gegeben, wenn die verlangte Sparmaßnahme tatsächlich erfolgt ist. Anders macht es doch keinen Sinn?

    • @Pandora0611
      ..."angekündigt", daß sie weitere Sparanstrengungen - eventuell, wenn es nicht anders geht, unter Umständen...

      Treffend formuliert. Wer mit dem Kopf in der Schlinge steckt, wird immer allem zustimmen.


      @DagmarK
      Athen - Schauplatz einer modernen griechischen Tragödie?
      http://www.youtube.com/watch?v=fnCiuqqHAdg

    • Schuldenmacherei geht weiter!

      Adios Europa! Du wirst es nicht überleben!

    • EU stimmt Reigabe für weitere Tranche zu.
      ---------------
      Griechenland hat ja "angekündigt", daß sie weitere Sparanstrengungen - eventuell, wenn es nicht anders geht, - unter Umständen zustimmen will.
      Hier geht es um die Reduzierung der Beamten.
      Sie sollen jetzt in eine "Ersatzreserve" umgewandelt werden. D.h., e wird ein neues Türschild angebracht. Ansonsten ändert sich NICHTS!

      "Verhandelt wurde insbesondere über einen Stellenabbau im griechischen Staatsdienst. Medienberichten zufolge stimmte Griechenland nun zu, bis zum Ende des Jahres unter anderem 4000 Posten im öffentlichen Dienst zu streichen. Weitere rund 11.000 Stellen sollen im kommenden Jahr eingespart werden."

      "Verwaltungsreformer Karkatsoulis beschreibt auch das Erbe der Klientelpolitik. Es wimmelt von Vize- oder beigeordneten Ministern und mehr als 1000 politischen Beratern allein für die Regierung. Viele Beamte haben bestenfalls einen Hauptschulabschluss. "Es sind Träger, Boten, Putzfrauen, Hausmeister. Sie stellen 40 Prozent des Personals – und wir reden wohlgemerkt über die Ministerien", sagt Karkatsoulis. "Auf regionaler Ebene oder in den Dörfern sieht es noch viel schlimmer aus. Diese Leute sind meist über 55 Jahre alt und werden oft für nichts bezahlt. Aber wenn sie entlassen werden, enden sie in der Hölle – auf dem freien Arbeitsmarkt kann sie niemand gebrauchen."

      Karkatsoulis glaubt, der griechische Staatsapparat ähnele "stark dem kommunistischer Länder mit funktionsunfähigen Regierungen."

      Aber die sogenannte Troika ignoriert es - politically correct. Weil eben nicht sein kann, was nicht sein darf!

    • Diese Verträge sind aus Papier. Schade um den Baum.

    • Wieso hört und liest man eigentlich nichts mehr über die griechische Bevölkerung? ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das die dieses Drama noch ewig weiter mit spielen werden.

    • Athen stimmt Sparanstrengungen zu
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      Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man in schallendes Gelächter ausbrechen! Die Frage ist doch, wie lange Athen diese Zusage ohne Nachverhandlungen und Änderungswünsche durchhält - vielleicht max. so lange, bis die Kohle geflossen ist? (...)
      Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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