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Einsatz verlängert EU will gegen Piraterie in Afrika kämpfen

Die Europäische Union wird bis Ende 2014 die Piraterie am Horn von Afrika bekämpfen. Am Montag beschlossen die Außenminister eine Verlängerung des Marineeinsatzes „Atalanta“. Eine Ausweitung des Mandats war kein Thema.
27.02.2012 - 12:31 Uhr 1 Kommentar
Piraten vor der Festnahme: Die EU kämpft weiter gegen Piraterie. Quelle: dpa

Piraten vor der Festnahme: Die EU kämpft weiter gegen Piraterie.

(Foto: dpa)

Brüssel Die Europäische Union wird auch weiterhin die Piraterie am Horn von Afrika bekämpfen. Die EU-Außenminister beschlossen am Montag in Brüssel die Verlängerung des Marineeinsatzes „Atalanta“ bis Ende 2014. Die EU-Mission soll die wichtigen Seewege vor Somalia und im Golf von Aden sichern und Schiffe des Welternährungsprogramms schützen, die Lebensmittel für die notleidende somalische Bevölkerung bringen.

Eine Ausweitung des Mandats war beim Ministertreffen kein Thema. Es bestehe aber die Bereitschaft und der Konsens, dass mehr getan werden müsse, berichteten EU-Diplomaten. Erwogen wird, nicht nur auf See zu agieren, sondern auch die Infrastruktur der Piraten am Strand zu zerstören. Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hatte im Januar gefordert, dass neben das militärische auch ein politisches Mandat der EU treten müsse, um die Ursachen der Piraterie zu bekämpfen.

Ziel der im Dezember 2008 beschlossenen Operation „Atalanta“ ist es, die Piraten am Horn von Afrika und im Seegebiet vor der Küste Somalias und seiner Nachbarländer abzuschrecken. Fünf bis zehn Kriegsschiffe überwachen dabei ein Gebiet, das etwa eineinhalb mal so groß ist wie das europäische Festland. Derzeit befindet sich das größte Schiff der Deutschen Marine, die „Berlin“, mit einer 230-köpfige Besatzung im Anti-Piraten-Einsatz.

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    • dpa
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    1 Kommentar zu "Einsatz verlängert: EU will gegen Piraterie in Afrika kämpfen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Nicht eine Deut an der Ursache der Piraterie denken,eher das ganze noch befeuern.

      Ohne Grund haben sich da bestimmt keine lukrativen Einnahmequellen ergeben,womöglich sogar als Grund erwünscht denn alles braucht ja auch seine Berechtigung.Nicht wahr?

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