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EL Kaida-Kurier festgenommen 45 Tote bei Anschlägen und Gefechten im Irak

Bei neuen Anschlägen und Gefechten im Irak sind am Samstag mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen. Allein bei einem Sprengstoffanschlag auf ein Polizeirevier im Bagdader Bezirk Dura starben 20 Menschen, 19 wurden verletzt.
US-Soldaten im Irak. Archivfoto: dpa

US-Soldaten im Irak. Archivfoto: dpa

HB BAGDAD. Die Attentäter hätten vor dem Gebäude einen mit Sprengstoff beladenen Lastwagen zur Explosion gebracht, berichteten irakische Medien unter Berufung auf die Polizei. Unter den Opfern waren zahlreiche Polizisten. Mindestens zehn Menschen starben, als sich ein Selbstmordattentäter in der Stadt Tal Afar an der Grenze zu Syrien in die Luft sprengte. Drei Menschen wurde nach Angaben der Nachrichtenagentur Aswat al-Irak verletzt. In Iskandariyah südlich der Hauptstadt explodierte vor einer schiitischen Moschee eine Autobombe. Nach Polizeiangaben starben fünf Menschen. Die Moschee wurde größtenteils zerstört. In Kirkuk im Norden des Landes wurden zwei irakische Soldaten getötet und drei verletzt, als Bewaffnete das Feuer auf ein Armeefahrzeug eröffneten, wie ein Armeesprecher berichtete.

In Suwayrah südlich von Bagdad eröffneten US-Soldaten nach Angaben von Augenzeugen das Feuer auf ein Auto. Ein ehemaliger Offizier der irakischen Armee und sein Fahrer seien ums Leben gekommen, ein Insasse sei verletzt ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es weiter. Das US-Militär äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall. Nach US-Angaben wurden drei mutmaßliche Terroristen bei einer Razzia amerikanischer Soldaten in Rutbah 350 Kilometer westlich von Bagdad getötet. Ein vierter mutmaßlicher Terrorist habe sich selbst in die Luft gesprengt, heiß es weiter. In Mossul im Norden des Iraks seien neun mutmaßliche Terroristen gefasst worden. In Bagdad gingen den Amerikanern den Angaben zufolge zwei Terror-Verdächtigte ins Netz, während ein mutmaßlicher Kurier des Terrornetzes El Kaida östlich von Balad festgenommen wurde.

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