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El Sadr droht mit Anschlägen US-Luftwaffe fliegt neue Angriffe auf Falludscha

Mit neuen Angiffen der US-Luftwaffe auf die sunnitische Rebellenhochburg Falludscha hat sich der Irak-Konflikt am Mittwoch weiter verschärft. In einem dpa-Gespräch droht der von den USA steckbrieflich gesuchte Schiitenprediger Muktada El Sadr unterdessen erneut mit Selbstmordanschlägen, falls US-Truppen die den Schiiten heilige Stadt Nadschaf angreifen sollten.
Aufständische in der Schiiten-Hochburg Falludscha, Foto: dpa

Aufständische in der Schiiten-Hochburg Falludscha, Foto: dpa

HB BAGDAD/WASHINGTON. Die US-Luftwaffe hat am Mittwochabend erneut Stellungen von Aufständischen in der sunnitischen Rebellenhochburg Falludscha im Irak angegriffen. Augenzeugen berichteten, dass Munitions- oder Waffenlager getroffen und explodiert seien. Orangefarbene Flammen und dunkler Rauch waren am Nachthimmel zu sehen. Die Aufständischen hätten das Feuer auf die Flugzeuge eröffnet und über die Lautsprecher von Moscheen zum „Heiligen Krieg“ aufgerufen.

Die US-Luftwaffe setzte bei den Angriffen erneut seine schwer bewaffneten und gepanzerten Flugzeuge vom Typ AC-130 ein, die mit großkalibriger Munition schießen.

Nach Informationen des US-Nachrichtensenders CNN handelt es sich noch nicht um den lang angedrohten Sturm der 300 000 Einwohner großen westirakischen Stadt. Die US-Elitesoldaten versuchten, die Initiative von den Aufständischen zurückzugewinnen. Nach Angaben des US-Zentralkommandos soll es sich um rund 1500 bewaffnete Männer handeln.

Die zuvor ausgehandelte Waffenpause bezeichnete der Korrespondent als „zehn Prozent Pause“ und „90 Prozent Waffengang“. Die Aufständischen hätten die Waffenpause vor allem zur Regruppierung ihrer Kräfte ausnutzen wollen.

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