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VW-Werk in Chattanooga

Der Konzern fertigt bereits Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor in Tennessee.

(Foto: Reuters)

Elektrofahrzeuge Trump nennt VW-Investition in USA „einen großen Sieg“

Der Volkswagen-Konzern wird Elektroautos auch im US-Werk in Chattanooga bauen. Der US-Präsident freut sich über die Ankündigung.
2 Kommentare

Volkswagen investiert etwa 700 Millionen Euro in Tennessee, um dort Elektrofahrzeuge zu bauen. US-Präsident Donald Trump ist besänftigt, nachdem er in der Vergangenheit deutsche Autokonzerne scharf kritisiert hatte. „Ein großer Sieg“, schreibt Trump am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter – und gratuliert der Gemeinde Chattanooga und dem US-Bundesstaat.

Volkswagen wird nach eigenen Angaben tausend neue Arbeitsplätze schaffen, hatte der Konzern am Montag mitgeteilt. Die Produktion der reinen Elektroautos auf der sogenannten MEB-Plattform, VWs Baukastensystem für E-Autos, soll dort im Jahr 2022 beginnen.

In Chattanooga betreibt Volkswagen schon ein eigenes Werk. Die Verbrennermodelle Passat und Atlas, ein nur in den USA verkaufter SUV, laufen dort von den Bändern.

„Die Entscheidung, unsere US-Fertigung für Elektrofahrzeuge in Chattanooga anzusiedeln, ist ein wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategie von Volkswagen in Nordamerika“, sagte VW-Vorstandschef Herbert Diess auf der Automobilmesse in Detroit. Mit den zusätzlichen Investitionen in Chattanooga würden die Grundlagen für eine Marktoffensive in den USA geschaffen. Das erste von Volkswagen in den USA produzierte Elektroauto wird ein SUV, der ID Crozz.

Nach der Dieselaffäre im Herbst 2015 hat sich Volkswagen in den USA wieder deutlich erholt. Mit neuen, speziell auf den amerikanischen Markt zugeschnittenen Fahrzeugen ist es dem Volkswagen-Konzern im vergangenen Jahr gelungen, seine Verkaufszahlen in den USA leicht zu steigern. Geld verdient das Unternehmen damit allerdings noch nicht – die Gewinnschwelle soll voraussichtlich im kommenden Jahr erreicht werden.

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2 Kommentare zu "Elektrofahrzeuge: Trump nennt VW-Investition in USA „einen großen Sieg“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Man kann denken über Don Trump, wie man will, aber er kann halt wirtschaftliche Erfolge vorweisen. EIN Gespräch mit den Bossen der deutschen Autokonzerne und VW investiert in den Staaten... Bei uns kann nicht einmal die Sprecherin der Bundesregierung auf das "Briefe schreiben" des US-Botschafters in Old Germany in deutlicher Form reagieren, sondern windet sich aalglatt in der Pressekonferenz und "phrasiert" vor sich hin.

  • "A big win" mit "ein großer Sieg" zu übersetzen ist Meinungsmache gegen Trump, mehr nicht.