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Elfenbeinküste Hunderttausende auf der Flucht

Hunderttausende flüchten vor den Kämpfen an der Elfenbeinküste. Die Unruhen wirken sich auch auf den Rohstoffmarkt aus - und rufen das US-Außenministerium auf den Plan.
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Genf Im westafrikanischen Land Elfenbeinküste sind wegen der Unruhen nach Schätzungen von Hilfsorganisationen 450.000 Menschen auf der Flucht. Allein in der Großstadt Abidjan gebe es vor allem wegen Kämpfen zwischen verschiedenen Gruppen 300.000 Vertriebene, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Dienstag mit. 75.000 Bewohner flüchteten demnach ins Nachbarland Liberia, die Hälfte von ihnen kamen in den vergangenen zehn Tagen an.

Seit der Präsidentenwahl im November 2010 kommt es an der Elfenbeinküste immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des Amtsinhabers Laurent Gbagbo und seines Herausforderers Alassane Ouattara, der international als Wahlsieger angesehen wird. Die Elfenbeinküste ist der wichtigste Kakaoproduzent der Welt. Gbagbo will die Branche nach eigenem Bekunden unter staatliche Kontrolle bringen. Das US-Außenministerium kritisierte am Dienstag, dies komme Diebstahl gleich und sei ein weiterer Versuch Gbagbos, sich an der Macht zu halten. Der Kakaopreis stieg schon Anfang März auf den höchsten Stand seit über 30 Jahren.

Reuters

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