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Elisabeth Borne Frankreichs Verkehrsministerin ersetzt abgetretenen Umweltminister

Elisabeth Borne wird das Amt ihres Vorgängers François de Rugy übernehmen Die Zuständigkeit für Verkehrspolitik im Kabinett soll die 58-Jährige aber wohl behalten.
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Borne bedankte sich auf Twitter für das in sie gesetzte Vertrauen und sprach von einer „großen Ehre“. Quelle: AFP
Elisabeth Borne

Borne bedankte sich auf Twitter für das in sie gesetzte Vertrauen und sprach von einer „großen Ehre“.

(Foto: AFP)

Paris Nach dem Rücktritt des von Enthüllungsberichten diskreditierten französischen Umweltministers bekommt die Behörde eine neue Chefin. Verkehrsministerin Elisabeth Borne wird das Amt übernehmen, wie der Élysée-Palast in der Nacht zum Mittwoch bekanntgab. Die Zuständigkeit für Verkehrspolitik im Kabinett von Premierminister Édouard Philippe soll die 58-Jährige laut der Nachrichtenagentur AFP behalten. Borne bedankte sich auf Twitter für das in sie gesetzte Vertrauen und sprach von einer „großen Ehre“.

Ihr Vorgänger François de Rugy war am Dienstag zurückgetreten, nachdem er durch angebliche Verfehlungen in die Kritik geraten war. Ihm wird vorgeworfen, er habe in seiner Zeit als Parlamentschef auf Staatskosten zu teuren Abendessen geladen und Arbeiten in seiner Wohnung erledigen lassen. De Rugy bestreitet die Vorwürfe und hat das investigative Nachrichtenportal Mediapart nach eigenen Angaben wegen Verleumdung angezeigt. „Die Angriffe und die mediale Lynchjustiz, die meine Familie betrifft, bringen mich heute dazu, den nötigen Abstand zu gewinnen – was jeder verstehen wird“, schrieb De Rugy dazu auf seiner Facebook-Seite. Er wolle sich nun verteidigen.

Der aus dem westfranzösischen Nantes stammende Politiker hatte nach Bekanntwerden der Vorwürfe in der vergangenen Woche mitgeteilt, bei den fraglichen Abendessen habe es sich um informelle Veranstaltungen mit Persönlichkeiten der Zivilgesellschaft gehandelt. „Mediapart“ hatte berichtet, De Rugy habe während seiner Zeit als Präsident der Nationalversammlung etliche Male hauptsächlich Freunde seiner Ehefrau zu opulenten Essen eingeladen. Als Parlamentschef habe er eine wichtige repräsentative Funktion gehabt, so De Rugy. Nach Angaben von „Mediapart“ wurden bei den Essen in der Residenz des Präsidenten der Nationalversammlung, dem Hôtel de Lassay, teure Weine aus dem Keller der Versammlung, Champagner und Hummer serviert. Das Internet-Portal berief sich dabei auf Dokumente, Fotos und Zeugenberichte.

Mehr: Frankreichs Umweltminister François de Rugy hat seinen Rücktritt eingereicht. Grund: Berichte über seinen angeblich verschwenderischen Lebensstil.

  • dpa
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