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Emmanuel Macron – Aufsteiger des Jahres 2015 Mit Geist, Charme und Courage

Vom entlassenen Präsidentenberater zum Star des französischen Kabinetts: Emmanuel Macron setzt überfällige Reformen um. Doch ausgerechnet die eigene Partei hadert. Eine Würdigung von Ökonomie-Professor Henrik Enderlein
12.12.2015 - 07:50 Uhr
Frankreichs Wirtschaftsminister will ein Ende des mutlosen Durchwurstelns. Quelle: AFP
Emmanuel Macron

Frankreichs Wirtschaftsminister will ein Ende des mutlosen Durchwurstelns.

(Foto: AFP)

Er steht für so ziemlich alles, was Frankreich heute eigentlich ausmachen sollte. Emmanuel Macron ist reformhungrig, europäisch, geistreich. Ein Modernisierer mit Stil („de la classe“ würde man in Frankreich sagen), eloquentem Englisch und einer beängstigend hohen Intelligenz. Jemand, der stolz darauf ist, Notare gegen sich aufgebracht zu haben, weil er deren Privilegien stutzte. Ein Busfernverkehrs-Liberalisierer, der gern auch mal kritisch über den so überdimensionierten wie überregulierten französischen Staatsapparat und die vorherrschende Beamtenmentalität sinniert. Ein Fortschrittsmensch.

Sind solche Sätze Lobhudelei? Möglich. Aber es tut einfach verdammt gut, in diesen Tagen jemanden aus Frankreich zu beschreiben, der weltoffen ist. Jemanden der nicht Le Pen heißt. Bei den Regionalwahlen ist die rechtsextreme Front National (FN) zur stärksten politischen Kraft des Landes geworden. Zählt man Paris und die großen Städte nicht mit, dann hat die FN in Frankreich im ersten Wahlgang ein Drittel der Stimmen erreicht.

Der Autor ist Professor für Politische Ökonomie an der Hertie School of Governance in Berlin. Er erarbeitete ein deutsch-französisches Reformpapier im Auftrag der Wirtschaftsministerien beider Länder. Quelle: imago/Müller-Stauffenberg
Henrik Enderlein

Der Autor ist Professor für Politische Ökonomie an der Hertie School of Governance in Berlin. Er erarbeitete ein deutsch-französisches Reformpapier im Auftrag der Wirtschaftsministerien beider Länder.

(Foto: imago/Müller-Stauffenberg)

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