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Ende des Turbo-Wachstums China-Blase vor dem Platzen?

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Peking könnte mögliche Bankenkrise auffangen

Eindeutige Angaben über den heutigen Schuldenstand existieren nicht. Yao Wei, Ökonomin bei der Société Générale, hat jedoch Schätzungen angestellt. „Wir haben im Frühjahr dieses Jahres geschätzt, dass sie innerhalb von zwei Jahren auf rund 17,5 Billionen Yuan gestiegen sind“, sagt sie. Bei der Citigroup rechnet man mit rund 16 Billionen Yuan.

Und das vor dem Hintergrund sinkender Wachstumsraten. Realistisch gesehen kann sich China nach Einschätzung von Experten nur noch ein Wachstum von fünf bis sechs Prozent leisten - peilt jedoch für das laufende Jahr schon wieder mehr als acht Prozent an. Die Kreditsucht wirkt auch in China wirklichkeitsvergrößernd.

Der Teufelskreis aus sinkendem Wachstum und steigenden Schulden erscheint umso bedrohlicher, als China über die größten Kreditinstitute der Welt verfügt. Die Industrial & Commercial Bank of China ist mit einem Börsenwert von fast 186 Milliarden Euro das wertvollste Bankhaus auf dem Globus. Die Banken treiben das Wachstum fast im Alleingang - Finanzierungen über andere Institutionen sind bisher unterentwickelt.

Der Kredithunger ist so groß, dass sich Firmen immer öfter Kapital abseits der regulären Finanzinstitute holen müssen. Der Internationale Währungsfonds hat bereits im Oktober vergangenen Jahres gewarnt, dass der Boom dieser Schattenbanken die finanzielle Stabilität des Landes gefährdet und die Intransparenz des Systems erhöht.

Das sieht der Chefvolkswirts der DZ Bank, Stefan Bielmeier, ähnlich. Die Kreditvergabe in China sei in den letzten Jahren „sicherlich zu dynamisch“ und habe beispielsweise im Immobilienmarkt zu Übertreibungen beigetragen. „Die Versuche der Regierung diese dynamische Entwicklung zu Bremsen hat jedoch zu einem Ausweichen in den Schattenbankensektor geführt“, sagte Bielmeier Handelsblatt Online. Insgesamt also eine, wie er sagte, „eigentlich besorgniserregende Entwicklung“ im chinesischen Bankensektor. Bielmeier gibt allerdings auch zu bedenken, dass der chinesische Bankensektor über die staatseigenen Banken weitestgehend von der Regierung kontrolliert werde und die Regierung die notwendigen Finanzmittel hätte um eine mögliche Bankenkrise aufzufangen.

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38 Kommentare zu "Ende des Turbo-Wachstums: China-Blase vor dem Platzen?"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • @Fredi
    China hat eine Planwirtschaft. Da platzt so schnell nichts
    HA,HA ;HA
    Das ihr Kommunisten nie schlau werden könnt, denn eure geliebte DDR hatte wie auch alle anderen Kommunisten Staaten eine Planwirtschaft das ging so lange gut bis nichts mehr zu verheimlichen da war, euch der ganze "Laden" um die Ohren flog und das wird auch in China nicht anders sein.

  • "Die Berichterstattung in deutschen Medien über die Situation in Deutschland und der EU in den zwangsfinanzierten ÖR Medien ist keineswegs als objektiv zu bezeichnen. Da haben die Parteien an den richtigen Stellen ihre Leute installiert und die folgen bereitwillig den Vorgaben der Landesfürsten und der Parteizentralen. "
    Wo gibt es denn dann eine objektive Berichterstattung? Die Privaten fallen raus, Gossenniveau. Die oft wirtschaftskritischen Sendungen der ÖR würde es bei den Privaten zwecks Verflechtung nie geben.Was bleibt da noch?

    Wo gibt es Objektivität? Ich glaube die ÖR sind da noch die Einäugigen unter den Blinden. Leider hat sich die CDU jüngst beim ZDF eingemischt. Das müsste halt unterbunden werden. Aber es gibt hinsichtlich der neutralen Berichterstattung keine Alternative zu den ÖR.

  • Haben Sie sich vertippt und meinten Sie Hobsbwam Eric?

  • Und was ist mit der Verschuldung der Unternehmen ? Die Chinesischen Unternehmen haben ein wesentlich höhere Eigenkapitalquote als die westlichen Konzerne. Trotz gewaltiger Wachstumsraten.

    http://finance.yahoo.com/q/bs?s=CGA+Balance+Sheet&annual

    http://finance.yahoo.com/q/bs?s=MON+Balance+Sheet&annual

  • Ihr seit Toll, ich lese das gerne, da ein kleiner Tipp, es hilft nur beten!

  • Achso @hafnersp

    Wenn der Schuldenschnitt kommt...dann kommt auch der Schnitt für die Vermögenden...egal ob Millionör oder Milliardär. Oder haben Sie NICHT verstanden wie das Geldsystem funktioniert? ich denke doch...das hatten Sie ja gut auf Ihrer Seite erklärt :)

    Die Lösung wäre eine Änderung des Geldsystems!! Das aber wollen Sie doch nicht wirklich! Dann wären Sie ja arbeitslos :)

    Also...immer schön vor der eigenen Türe kehren, gell :-)

  • Sehr geehrte Autoren, bitte korrigieren sie den Fehler in der Rubrik "Negative Leistungsbilanz", wo folgendes fälschlicherweise behautptet wird: "Auch das BIP der Chinesen war 2011 mit 12.900 Milliarden Euro mehr als doppelt so hoch wie das BIP der EU (5100 Milliarden Euro)" Laut Wikipedia war das BIP der EU 2012 16584 Mrd $, das Chinas ohne Hongkong nur 8227 Mrd $, daher ist das BIP der EU noch deutlich größer als das Chinas und nicht halb so groß.

  • @hafnersp

    Wenn SIE mal das Geldsystem verstanden hätten, wüssten Sie, dass man keine SChulden abbauen kann! :)...DAS GEHT NUR AUF KOSTEN DER ÄRMSTEN IN EINER GESELLSCHAFT!

    Wir sind uns in vielem einig...am HUMANISMUS scheiden sich aber dann doch unsere Geister :-)....und noch einmal....DUMMHEIT MUß BESTRAFT WERDEN!! Wer sich durch Überschuldung reich rechnen will, ist total verblödet :)

    Und hören Sie doch mal mit dem Leistungsprinzip auf! Wer legt denn fest was Leistung ist?? Richtig! Einen Herrschende Klasse :-P

    Und damit ist mein Beitrag zu dem Thema beendet. Wenn ich ihre Prvate E-Mail hätte, würde ich Ihnen noch ganz andere Sachen mitteilen, grins

  • @WolfgangPress

    DEM ist nichts merh hinzu zu fügen! Jeder kehre vor der eigenen Haustüre :)

    Die HERRSCHENDE KLASSE wird nichts unversucht lassen, die Masse zu manipulieren um weiter ihre Pfründe zu sichern!

  • @Marco99

    Ich stimme Ihnne voll zu! Die Frage ist nur, ob gewisse Leute nicht mit ABSICHT auf den Crash steuern?! Und was kommt danach?

    Durch mein Arbeit in der Politk kann ich allen versichern, dass es KEINE ZUFÄLLE GIBT! DIE WELT WIRD GESTEUERT! Und nach der Reichstumsforschung von Krysmanski gehts wieder zurück ins Mittelalter, wenn die Masse weiter schläft.

    ES GEHT UM DIE PRIVATISIERUNG DER WELT!! Schöne Zukunft, gell....wäre ja auch völlig egla, wenn humanistische Menschen regieren würden.

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