Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Energiekrise Gazprom drosselt Gas-Lieferungen weiter – Habeck schließt gesetzliche Energiesparmaßnahmen nicht aus

Gazprom drosselt seine Lieferungen nach Deutschland weiter. Die Gaspreise steigen. Russland hält einem Bericht zufolge auch eine Komplettabschaltung von Nord Stream 1 für möglich.
16.06.2022 Update: 17.06.2022 - 09:06 Uhr 25 Kommentare
„Wir müssen wachsam sein.“ Quelle: Reuters
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck

„Wir müssen wachsam sein.“

(Foto: Reuters)

Moskau/Berlin Der russische Energiekonzern Gazprom hat wie angekündigt in der Nacht zum Donnerstag seine Gaslieferungen nach Deutschland durch die Ostseepipeline Nord Stream weiter reduziert. Wie aus im Internet veröffentlichten Transportdaten des Pipelinebetreibers Nord Stream hervorgeht, sank die Gasmenge von Mittwochabend an. Am Donnerstagmorgen erreichte die Liefermenge – hochgerechnet auf 24 Stunden – in etwa die von Gazprom angekündigten 40 Prozent der technischen Kapazität.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck nannte die Situation ernst, sie gefährde die Versorgungssicherheit in Deutschland aber nicht. Dennoch schloss er als Konsequenz auch gesetzliche Maßnahmen zu Energie-Einsparungen nicht aus. „Wenn die Speichermengen nicht zunehmen, dann werden wir weitere Maßnahmen zur Einsparung, zur Not auch gesetzlich, vornehmen müssen“, sagte der Grünen-Politiker am Donnerstagabend in den ARD-„Tagesthemen“. Auf die Frage, ob das auch die Herabsetzung der vorgeschrieben Mindesttemperatur in Wohnungen sein könne, antwortete der Minister: „Damit haben wir uns noch nicht intensiv auseinandergesetzt. Wir werden uns alle Gesetze, die dort einen Beitrag leisten, anschauen“.

Derzeit seien die Gasspeicher zu 56 Prozent gefüllt. Das sei überdurchschnittlich gut, reiche aber nicht. „Wir können nicht mit 56 Prozent in den Winter gehen. Da müssen die voll sein. Sonst sind wir wirklich offen“, sagte der Minister. Die Lage sei ernst, die Versorgungssicherheit aktuell aber gewährleistet. Zugleich appellierte Habeck erneut an Unternehmen und Bürger, Energie und Gas zu sparen.

Die Drosselung der Gasmenge fiel zusammen mit dem Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz in Kiew. Scholz war mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dem italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi nach Kiew gereist. Dort trafen sie sich mit Präsident Wolodimir Selenski, um unter anderem über weitere Unterstützung für das von Russland angegriffene Land zu sprechen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    >> Lesen Sie hier: So verlief die Kanzlerreise nach Kiew

    Seit 23 Uhr am Mittwochabend war in den Daten von Nord Stream ein Rückgang der Gas-Liefermenge durch die Ostseepipeline zu verzeichnen. Am Donnerstagmorgen, zum Beginn des sogenannten Gastages um 6 Uhr, lag die stündliche Gas-Liefermenge über die Ostseepipeline bei rund 2,6 Millionen Kubikmeter (29 Millionen Kilowattstunden), von 8 bis 11 Uhr flossen den Angaben nach stündlich rund 2,7 Millionen Kubikmeter (30 Millionen Kilowattstunden).

    Der russische Energieriese Gazprom hatte am Mittwoch angekündigt, die Gasliefermengen durch Nord Stream 1 nach Deutschland erneut zu reduzieren. Von der Nacht zum Donnerstag an sollten täglich nur noch maximal 67 Millionen Kubikmeter durch die Leitung gepumpt werden. Erneut begründete der Staatskonzern den Schritt mit Verzögerungen bei Reparaturarbeiten. Am Donnerstag sagte Konzern-Chef Alexej Miller, es gebe weiter keine Lösung für die Lieferstörungen

    Russischer EU-Botschafter: Nord Stream 1 könnte komplett ausfallen

    Auch ein komplettes Runterfahren der wichtigsten Versorgungsleitung für Deutschland ist offenbar nicht ausgeschlossen. Russlands EU-Botschafter meinte beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg, wegen der Probleme bei der Reparatur von Turbinen in Kanada könne die Leitung komplett stillgelegt werden. „Ich denke, das wäre eine Katastrophe für Deutschland“, sagte er nach Angaben der russischen Zeitung „Kommersant“.

    Deutschland solle darüber nachdenken, die Turbinen lieber auf seinem eigenen Gebiet zu reparieren, damit sie nicht nach Kanada gebracht werden müssten, meinte der Diplomat.

    Angesichts der stockenden Gaslieferungen steigen die Gaspreise in Europa. Der richtungweisende Terminkontrakt zog um bis zu 30,5 Prozent auf 148,73 Euro je Megawattstunde an.

    Bereits am Dienstag hatte Gazprom die Reduktion des bisher geplanten Tagesvolumens von 167 Millionen um rund 40 Prozent auf 100 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag verkündet und auf Verzögerungen bei der Reparatur von Gasverdichtern verwiesen. Der Energietechnikkonzern Siemens Energy hatte daraufhin mitgeteilt, dass eine in Kanada überholte Gasturbine aufgrund der Russland-Sanktionen derzeit nicht aus Montréal zurückgeliefert werden könne. Die neuerliche Reduktion auf 67 Millionen Kubikmeter bedeutet eine Drosselung um rund 60 Prozent innerhalb von zwei Tagen.

    Auch ein komplettes Runterfahren der Versorgungsleitung scheint nicht ausgeschlossen. Quelle: dpa
    Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1

    Auch ein komplettes Runterfahren der Versorgungsleitung scheint nicht ausgeschlossen.

    (Foto: dpa)

    Die Bundesregierung sieht die Gasversorgung trotz der erneut reduzierten Liefermenge als weiter gewährleistet an. „Aktuell können die Mengen am Markt beschafft werden, wenn auch zu hohen Preisen. Es wird aktuell noch eingespeichert“, teilte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums am Donnerstag auf Anfrage mit. „Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet.“

    Das Ministerium beobachte die Dinge aber sehr genau und sei über die Krisenstrukturen in engstem Austausch mit den relevanten Akteuren. Auch die Bundesnetzagentur bewertete die Gasversorgung als stabil.

    Wirtschaftsminister Habeck rief wegen des Rückgangs erneut zum Energiesparen auf. In einem am Mittwochabend über Twitter verbreiteten Video dankte der Grünen-Politiker der Bevölkerung und den Unternehmen für ihre bisherigen Bemühungen. Habeck appellierte mit Blick auf das Energiesparen zugleich: „Es ist jetzt der Zeitpunkt, das zu tun. Jede Kilowattstunde hilft in dieser Situation.“

    Bundesbauministerin Klara Geywitz pocht auf Mindesttemperaturen

    In der Debatte hat sich Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) gegen niedrigere Mindesttemperaturen für Wohnungen ausgesprochen. „Gesetzlich verordnetes Frieren halte ich für unsinnig“, sagte Geywitz der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

    Geywitz sagte: „In der Rechtsprechung sind 20 Grad Minimum festgelegt.“ Alles darunter könne sogar gesundheitsgefährdend sein und sei auch gebäudetechnisch zu kurz gedacht. Die Debatte führe ins Leere, weil mit einer Novellierung der Heizkostenverordnung Anfang Januar bereits monatliche Informationen über den Verbrauch an die Mieter gehen würden.

    „Sie können ihren Verbrauch also regelmäßig überprüfen und tun das allein auf Grund der Preise doch schon zunehmend“, sagte Geywitz. Mehr Sinn als eine sinkende Mindesttemperatur machten die bereits bestehenden praktischen Informationen von Verbraucherzentralen und Bundesregierung.

    >>Lesen Sie hier: „Krise, wie sie Deutschland nicht erlebt hat“: Bis zu halber Billion Euro Schaden bei Energie-Embargo

    „Zum anderen müssen wir auch bei denen an die Tür klopfen, die die Heizungsanlagen im Blick haben, also zum Beispiel Hausmeister“, sagte Geywitz. Die Ministerin kündigte an: „Da werden wir gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft etwas bereitstellen.“

    Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) forderte bei einem Gasmangel eine Absenkung der Mindesttemperatur in den Wohnungen um bis zu sechs Grad Celsius: „Sollten die Gaslieferungen nach Deutschland künftig weiter deutlich eingeschränkt werden und es zu einer Mangelsituation kommen, sollte der Rechtsrahmen so angepasst werden, dass weitere Absenkungen der Mindesttemperatur auf eine maximale Untergrenze von 18 Grad tagsüber und 16 Grad nachts möglich werden“, hatte GdW-Präsident Axel Gedaschko den Zeitungen der Funke-Mediengruppe gesagt.

    Habeck warnt vor gespaltenem Land

    Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund forderte Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen, um als Konsequenz aus gedrosselten russischen Gaslieferungen die Einsparung von Energie zu erleichtern. Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg wies in der „Rheinischen Post“ (Freitag) darauf hin, dass Vermieter verpflichtet seien, eine Temperatur von mindestens 20 Grad zu gewährleisten. „Das muss geändert werden. Auch eine Wohnung mit 18 oder 19 Grad kann noch gut bewohnt werden, und dieses vergleichsweise kleine Opfer sollten alle mittragen können“, sagte Landsberg.

    Wenn die Lage sich weiter zuspitze, was nicht auszuschließen sei, sollten in den Kommunen „konkrete Einsparpläne“ entwickelt werden, forderte Landsberg. Konkret nannte er etwa die Absenkung der Temperaturen in den Verwaltungsgebäuden, die Reduzierung der Temperatur in Schwimmbädern, möglicherweise auch die zeitweise Schließung einzelner Einrichtungen.

    Umgekehrt müsse auch festgelegt sein, wo eine Temperaturabsenkung nicht möglich sei, etwa in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Landsberg forderte, die Anstrengungen auch regelmäßig an die Bürger zu kommunizieren: „Wir kommen nur gemeinsam durch die Krise, das heißt die Menschen müssen das Mittragen.“

    Habeck mahnte: „Wir müssen wachsam sein. Wir müssen konzentriert weiterarbeiten. Vor allem dürfen wir uns nicht spalten lassen. Denn das ist das, was Putin vorhat.“ Entgegen der Darstellung Gazproms, der Grund für die Drosselung seien Verzögerungen bei Reparaturarbeiten, vermutet Habeck dahinter eine politische Entscheidung.

    Auch die Bundesnetzagentur nannte das Vorgehen Moskaus „technisch nicht zu begründen“. Dass Gazprom seine Lieferungen durch Nord Stream 1 nun auf etwa 40 Prozent senkt, ist aus Sicht des Präsidenten der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, ein Warnsignal. „Russland schürt damit leider Verunsicherung und treibt die Gaspreise hoch“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Donnerstag).

    Wenn Gazprom über Wochen nur 40 Prozent durch Nord Stream 1 liefere, bekomme Deutschland ein Problem, sagte Müller: „Das würde unsere Situation erheblich verschlechtern. Über den Sommer könnten wir das vielleicht aushalten, denn die Heizsaison ist ja vorbei. Allerdings müssen wir jetzt zwingend die Speicher füllen, um den Winter zu überstehen – auch mit russischem Gas.“

    Mehrere EU-Staaten betroffen

    Von den Einschränkungen bei den Gaslieferungen war nicht nur Deutschland betroffen. Am Donnerstag meldeten weitere EU-Länder Unregelmäßigkeiten. Ein Sprecher des österreichischen Öl- und Gaskonzerns OMV sagte, der russische Lieferant Gazprom habe über eine Reduzierung informiert. „Wir werden diese Mengen, sofern aufgrund des geringeren Gasbedarfs überhaupt notwendig, durch Speichermengen und Mengen vom Spotmarkt ersetzen. Die Versorgung unserer Kunden ist derzeit sichergestellt.“

    Auch ein Sprecher des tschechischen Versorgers CEZ sagte, es gebe Einschränkungen, die mit technischen Problemen zusammenhingen. Der slowakische Gasimporteur SPP teilte mit, eine Reduzierung von rund 30 Prozent festzustellen.

    EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni warnte erneut davor, dass die europäische Wirtschaft bei einem russischen Gaslieferstopp schrumpfen würde. Ein Lieferstopp würde mindestens in diesem Jahr zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung führen, sagte Gentiloni am Rande eines Treffens der Euro-Finanzminister am Donnerstag. „Aber das ist noch nicht der Fall“, sagte der italienische Politiker. Bisher gebe es nur Signale an manche EU-Länder von Russland, noch keine Entscheidung.

    Seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine Ende Februar gilt die Versorgung Europas mit Gas aus Russland als gefährdet. Deutschland und andere europäische Staaten versuchen seitdem, ihre Abhängigkeit von russischen Gas zu verringern, indem sie mehr Gas aus anderen Staaten beziehen.

    Polen, Bulgarien, Finnland, die Niederlande und Dänemark erhalten bereits kein Gas mehr aus Russland. Kremlchef Wladimir Putin hatte Ende März ein neues Zahlungssystem angeordnet - als Reaktion auf die Sanktionen des Westens im Zuge von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine.

    Das Verfahren sieht vor, dass Kunden bei der staatlichen russischen Gazprombank ein sogenanntes K-Konto eröffnen. Dort können sie wie bisher ihre Rechnungen in Euro oder Dollar begleichen, die Bank konvertiert das Geld in Rubel und überweist es an Gazprom. Polen, Bulgarien, Finnland, die Niederlande und Dänemark aber weigerten sich, auf das neue Schema umzusteigen.

    >>Lesen Sie hier: Russlands Revanche: Auf einen möglichen Gaslieferstopp ist Europa nicht vorbereitet

    Für Deutschland ist Nord Stream 1 die Hauptversorgungsleitung mit russischem Gas. Zuvor war schon die Leitung Jamal-Europa, die durch Polen führt, nicht mehr befüllt worden. Den Transit über die Ukraine hatte Gazprom bereits Mitte Mai gedrosselt.

    Mehr: Pipelines fehlen, LNG-Projekte stocken: Wieso Russland sein Gas nicht einfach nach Asien umleiten kann

    • dpa
    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: Energiekrise - Gazprom drosselt Gas-Lieferungen weiter – Habeck schließt gesetzliche Energiesparmaßnahmen nicht aus
    25 Kommentare zu "Energiekrise: Gazprom drosselt Gas-Lieferungen weiter – Habeck schließt gesetzliche Energiesparmaßnahmen nicht aus"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • @Herr Heck,
      es ist leider so wie Sie es beschreiben. Die grünen Ideologen und die Sozilisten in unserer Regierung werden unsere Wirtschaft und unseren erarbeiteten Wohlstand nachhaltig schädigen oder gar total vernichten. Der verwöhnte Wohlstandbürger erkennt diese Gefahr nicht, weil er es verlernt hat für sich und andere Menschen Verantwortung zu übernehmen. Im Zweifelsfall, wenn etwas schiefläuft ruft man nach dem Nanny-Staat und will versorgt werden. Ich bin mir sicher, dass viele dieser Wohlstandsbürger daran glauben, dass im Falle einer Wirtschaftskatastrophe mit dem Abbau hunderttausender von Arbeitsplätzen, alle Menschen vom "bedingungslosen Grundeinkommen" leben können, welches der Staat dann alternativ zum Arbeitsplatz zur Verfügung stellt. Die wichtige Frage, wer diese Sozialleistung dann finanziert, wenn es so gut wie keine Steuereinnahmen mehr geben wird, stellt sich für diesen Personenkreis nicht. Die spätrömische Dekadenz hat sich leider tief in unsere Gesellschaft hineingefressen. Es gibt auch Mitbürger, welche fest daran glauben, dass ein Land wir D niemals pleite gehen kann.

    • Waldsterben, Atomkraftwerke verteufeln und keine eigene Alternativen anschl. haben, Bundeswehr abschaffen und die Polizei entwaffnen, 130 auf Autobahnen, Klimakatastrophe, fossile Brennstoffe abschaffen, Dekabonsierung , Weltuntergangsstimmung verbreiten, alle Welt nach Deutschland lassen und einen Pass geben und in unser Sozialsystem einbringen, Co2 Abgaben, Co2 Neutralität......

      Alles schöne Punkte die man nicht absprechen mag.

      Wo liegt im Zeitalter von 4.0 eigentlich die Zukunft des Landes und wer sichert den Wohlstand?

      Die o.a.Punkte von Grünen und Sozis sind es jedenfalls nicht. Die Energiekosten scheinen jetzt schon ein Problem darzustellen, obwohl wir erst am Anfang stehen.

      Und wer glaubt, dass die ganzen Windräder und Solardächer 4.0 die Lösung ist, der hat keinen Plan wie man den nächsten Generationen den Wohlstand sichern kann.

      Rot-Grünen Plänen wird kein Land der Welt hinterherlaufen , was die Bürger nicht zahlen können oder sie in die Pleite treibt.

      Oder wer ist AM bei der Abschaffung der Atomkraftwerke, der Bundeswehr u.a. gefolgt, die sich seinerzeit als Kanzlerin von der CDU hat sich von Grünen und Roten treiben lassen?

      Schon das Wahlergebnis vergessen, nachdem sie die Atomkraftwerke nach Fukushima im eigenen Land und ohne Nöte mit fadenscheinigen Vorwand verbannt hat.

      Die Grünen versanken damals fast vollständig in der Versenkung.

      Und nun haben sie nach dem Waldsterben, Abschaffung der Bundeswehr, Atomkraftwerke u.a. das Klima und die Co2 Reduktion mit ihrem Dekaboniserungshype auf Ihrer Watchliste.

      Währenddessen verliert dieses Land mit einer ungezügelten und unkontrollierten Zuwanderung und den Versäumnissen der Digitalisierung u.a. jährlich seinen Anschluß an die führenden Nationen dieser Welt.

      So jedenfalls sicher man sich keinen Wohlstand für die nächsten Generationen.

      Wir erleben es ja nun. Und das ist leider erst der Anfang!

      Bild 2035: Das Armenhaus Europa!

    • Waldsterben, Atomkraftwerke verteufeln und keine eigene Alternativen anschl. haben, Bundeswehr abschaffen und die Polizei entwaffnen, 130 auf Autobahnen, Klimakatastrophe, fossile Brennstoffe abschaffen, Dekabonsierung , Weltuntergangsstimmung verbreiten, alle Welt nach Deutschland lassen und einen Pass geben und in unser Sozialsystem einbringen, Co2 Abgaben, Co2 Neutralität......

      Alles schöne Punkte die man nicht absprechen mag.

      Wo liegt im Zeitalter von 4.0 eigentlich die Zukunft des Landes und wer sichert den Wohlstand?

      Die o.a.Punkte von Grünen und Sozis sind es jedenfalls nicht. Die Energiekosten scheinen jetzt schon ein Problem darzustellen obwohl wir erst am Anfang stehen.

      Und wer glaubt, dass die ganzen Windräder und Solardächer 4.0 sind, der hat keinen Plan wie man den nächsten Generationen den Wohlstand sichern kann.

      Rot-Grünen Plänen wird kein Land der Welt hinterherlaufen , was die Bürger nicht zahlen können oder sie in die Pleite treibt.

      Oder wer ist AM bei der Abschaffung der Atomkraftwerke, der Bundeswehr u.a. gefolgt, die sich seinerzeit als Kanzlerin von der CDU hat sich von Grünen und Roten treiben lassen?

      Schon das Wahlergebnis vergessen, nachdem sie die Atomkraftwerke nach Fukushima im eigenen Land und ohne Nöte mit fadenscheinigen Vorwand verbannt hat.

      Die Grünen versanken damals fast vollständig in der Versenkung.

      Und nun haben sie nach dem Waldsterben, Abschaffung der Bundeswehr, Atomkraftwerke u.a. das Klima und die Co2 Reduktion mit ihrem Dekaboniserungshype auf Ihrer Watchliste.

      Währenddessen verliert dieses Land mit einer ungezügelten und unkontrollierten Zuwanderung und den Versäumnissen der Digitalisierung u.a. jährlich seinen Anschluß an die führenden Nationen dieser Welt.

      So jedenfalls sicher man sich keinen Wohlstand für die nächsten Generationen.

      Wir erleben es ja nun. Und das ist leider erst der Anfang!

      Bild 2035: Das Armenhaus Europa!


    • @ Herr Pabst, Sie haben leider recht. Aber wie schon oft geschrieben: "Ideologie frisst eben Hirn". Der Michel wacht erst auf, wenn es zu spät ist. Die Medien können Sie vollkommen vergessen. Es gibt keinen Qualitätsjournalismus mehr, sondern nur noch den opportunistischen links-grünen Einheitsbrei ohne jede investigative Komponente. So kann man ein Land leicht falsch regieren und bekommt auch noch laufenden Applaus und Bestätigung für seine Politik. Die Konsequenzen dieser Politik werden für viele Bürger bitter werden und dann wird man sich fragen, wo der Wohlstand und der Arbeitsplatz geblieben ist. Aber als Alternative gibt es ja bald das "bedingungslose Grundeinkommen" für jeden Bürger, wieder so ein politische "perpetuum mobile" das nicht funktionieren kann.

    • Das grüne Wolkenkuckuksheim bricht wie zu erwarten Schritt für Schritt zusammen. Da ideologische Verblendung , dümmliche Naivität und krankhafte Realitätsverweigerung einen Großteil der derzeitigen Politikerkaste in hohem Maße befallen haben, und der überwiegende Teil der deutschen Medien, insbesondere der öffentlich -rechtlichen Staatsmedien wie in besten DDR-Zeiten dazu applaudieren anstatt kritisch zu hinterfragen, fährt dieses Land seine Wirtschaft und deren Potentiale systematisch an die Wand. Der Wähler goutiert das und bezahlt auch noch mit seinen Steuern. Welches Traumland.

    • @ Herr Cirkel,
      volle Zustimmung zu Ihren Ausführungen. Leider ist es aber so, dass Ideologie das Hirn frisst und deshalb nicht zu erwarten ist, dass sich politische Entscheidungen an der Realität orientieren und, vor der Implementierung von Lösungen für Probleme, diese auch durchdacht sind, was man augenblicklich an der Diskussion zur Atomkraft sieht. Mit den vorhandenen Atomkraftwerken und wenigen neuen Atomkraftwerken neuester Technologie, über ganz Deutschland verteilt, könnten wir jetzt und in der Zukunft problemlos unseren Energiebedarf zu günstigen Preisen, sowie versorgungssicher, decken. Aber das ist politisch nicht gewollt, lieber mit Flatterstrom die Natur und den Industriestandort zerstören. Es fällt mir von Tag zu Tag schwerer die Politiker in unserem Land noch zu verstehen, da schließe ich die Opposition mit ein, denn von Herrn Merz hätte ich mehr erwartet.

    • So etwas passiert, H. Habeck, wenn man seinen Mund zu voll nimmt:...........
      Aber die "Grünen" sind ja immer die Schlauen, die anderen die ungebildete Bevölkerung;
      Wie schrieb schon Karl Marx:

      Das Kriterium der Wahrheit ist die PRAXIS.

      Bitte auswendig lernen, statt zur Freitagsdemo.

    • Zu bedenken ist, dass technische Anlagen von Zeit zu Zeit gewartet werden müssen. So gibt es z. B. in Raffinerien oder Kraftwerken den regelmäßigen Shut Down. Diese Maßnahmen kann man aus welchen Gründen auch immer vorziehen, oder auch später durchführen. Wenn sich eine Wartung aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen nicht mehr lohnt, wird man darauf verzichten und die Anlage stilllegen und das gesparte Geld anderweitig investieren. Wenn Nordstream 1 gewartet werden muss, gäbe es die einfache Lösung, Nordstream 2 in Betrieb gehen zu lassen. Die ist fertig gebaut und mit Gas gefüllt. Wenn wir Russland signalisieren, dass unsere Energiebezüge ein Auslaufmodell sind, wie das unsere Außenministerin überall hinaus posaunt, besteht doch realistisch gesehen die Gefahr, dass die beiden Anlagen ganz stillgelegt werden. Was das heißt, wird allmählich allen klar.

    • Was eine widersprüchliche, rein von der Ideologie betriebene und rational unverständliche Politik! Gefördert werden E-Autos und Wärmepumpen; Stromverbraucher, die den befürchteten Strommangel in der kalten Jahreszeit noch verstärken. Bei den dann herrschenden Wetterbedingungen verbraucht jede zusätzliche Wärmepumpe Strom, der nicht durch regenerative Energien zu decken ist. Die CO₂-Emissionen des Kraftwerks sind dann höher als die, die bei der direkten Verbrennung von Heizöl entstehen würden. Die Förderung von E-Autos und die Umrüstung von Ölheizungen auf Wärmepumpen muss sofort eingestellt werden! Zum Wohle des deutschen Volkes und um eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern, muss H. Habeck seine rein ideologisch basierte Politik sofort revidieren!

    • Warum wir es und in Europa (auch in Deutschland) in dieser Situation noch immer leisten, massiv Gas zur Stromerzeugung zu verfeuern, ist mir ein absolutes Rätsel. Hier sollte ein sofortiges Verbot ausgesprochen werden - nur noch für absolut dringend nötige Peak-Deckung, sonst kein Gas für Strom!

    Alle Kommentare lesen
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%