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Energiepolitik Altmaier: EU-Klimaziel zwingt uns zu höherem Anteil Erneuerbarer Energie

In allen Bereichen muss Deutschland laut dem Wirtschaftsminister die Anstrengungen erhöhen. Dazu sei die Bundesrepublik auch bereit.
14.12.2020 Update: 14.12.2020 - 09:34 Uhr 4 Kommentare
„Wir werden den Anteil der erneuerbaren Energien in allen Sektoren verstärken und in allen Bereichen deutliche Fortschritte bei der Energie-Effizienz erreichen müssen.“ Quelle: dpa
Peter Altmaier

„Wir werden den Anteil der erneuerbaren Energien in allen Sektoren verstärken und in allen Bereichen deutliche Fortschritte bei der Energie-Effizienz erreichen müssen.“

(Foto: dpa)

Berlin Wegen des verschärften EU-Klimaziels für 2030 hat Wirtschaftsminister Peter Altmaier auch für Deutschland neue Vorgabe ins Auge gefasst. „Das Ziel bedeutet, wir müssen unsere Anstrengungen in allen Sektoren deutlich erhöhen“, sagte er zum Auftakt der EU-Energieminister-Konferenz am Montag.

„Dazu ist auch Deutschland bereit“, sicherte er zu. „Wir werden den Anteil der erneuerbaren Energien in allen Sektoren verstärken und in allen Bereichen deutliche Fortschritte bei der Energie-Effizienz erreichen müssen.“ Entscheidend sei auch die stärkere Integration der europäischen Energienetze. „Wir haben mit klaren langfristigen Zielsetzungen jetzt die einmalige Chance, Klimaschutz und Wirtschaft gemeinsam voranzubringen und zu versöhnen.“

Altmaier hatte im Sommer einen Entwurf für ein neues Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) vorgelegt, das aber die erhöhten Klimaziele der EU noch nicht spiegelt. Besonders die SPD hatte auf Nachbesserungen gedrängt. Nach Reuters-Informationen aus Koalitionskreisen haben sich Union und SPD im Ringen um das EEG am Sonntagabend auf eine Kompromiss verständigt.

Die EU-Mitgliedsstaaten hatten am Freitag beschlossen, dass die CO2-Reduktion bis 2030 mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 betragen muss. Bisher lag das Ziel bei 40 Prozent. 2050 soll die EU klimaneutral sein. Das bedeutet, dass dann alle Treibhausgase vermieden oder ausgeglichen werden.

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    „Wir können mit Investitionen in Innovationen und neue saubere Technologien Arbeitsplätze sichern und neue schaffen“, betonte Altmaier. Energieeffizienz müsse stärker in den Mittelpunkt rücken, ebenso wie die stärkere Nutzung erneuerbaren Stroms in allen Sektoren. Entscheidend sei auch die stärkere Integration der europäischen Energienetze, die bei den Beratungen der Energieminister im Mittelpunkt stehen soll.

    Mehr: Bundesrat kritisiert Altmaiers EEG-Novelle: „Reicht nicht aus“

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    • rtr
    • dpa
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    4 Kommentare zu "Energiepolitik: Altmaier: EU-Klimaziel zwingt uns zu höherem Anteil Erneuerbarer Energie"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • wir haben in dieser Regierung nur Deletanten. Ob es Frau von der Leyen - Bundeswehr Schrott und Papiere zerstückelt und wahnsinnige Vorgaben in der EU, Herr Altmaier-
      als Umweltminister schon eine Null-, ein Herr Scheuer - bekommt nichts gebacken -
      heute Autobahn gefahren -Stau ohne Ende - keine Umleitung - kein Konzept , unsere
      Bundeskanzlerin -Schaden- und Schuldenkanzlerin und in der Spd sieht es auch nicht
      besser aus, der Hilfsassistent Scholz zum Geldverteilen -Spd konnte noch nie mit Geld
      umgehen- Wirecard?, Cum-Cum Geschäfte, Frau Giffey betrügt und hält sich nicht an
      Gesetze.
      Diese Regierung spiegelt die Unfähigkeit und Hilflosigkeit wieder; das werden die Bürger
      noch bitter bereuen

    • Auch wenn Vollpfosten wie der Herr Altmaier - der von keinerlei Ahnung behelligt wird- das gleiche Lied immer wieder singen, auch im Chor mit dem Brüsseler Pack: Es funktioniert nicht. Wir können hochindustriealisierte Länder wie Deutschland nicht überwiegend mit elektrischer, wetterabhängiger Umgebungsenergie versorgen. Heute nicht und in 10 Jahren nicht. All die dummen Argumente von den neu zu entwicklten Superbatterien,etc. sind Science -Fiction. Schlimm ist nur daß wir die Dummheiten der Herrschaften jetzt aushalten und bezahlen müssen.

    • Als die CDU/CSU das Finanzministerium im Rahmen der Koalitionsverhandlungen mit der SPD an diese abgeben musste, hieß es, dass man als CDU endlich wieder das Wirtschaftsministerium besetzen könne und so an die Politik Erhards anknüpfen werde. Schon damals war klar, dass es sich um eine Beruhigungspille für die eigenen Leute und die CDU Wähler handelte, da das Finanzministerium - wie man heute gut sehen kann - erheblich mehr Gewicht, Bedeutung und Gestaltungsspielraum hat.
      Ok, und was hat die CDU aus dem Wirtschaftsministerium gemacht? Es mit einem staatsgläubigen, frankophilen, wirtschaftsfernen und nicht lernwilligen Altmaier besetzt. Dies ist der Mann, der die Energiewende, die ihm als Sonderaufgabe übertragen war (schon in der letzten Merkel-Regierung) krachend und endgültig an die Wand gefahren hat, der glaubt, man könne jede Fehlleistung, Katastrophe, Unfähigkeit und Eselei entweder mit viel Geld des Steuerzahlers zukleistern oder besser noch wegreden. Er ist ein großer Verehrer Frankreichs und der (erfolglosen) französischen Wirtschaftspolitik. Man sieht ihn immer mit dem französischen Wirtschaftsminister und dann planen die beiden etwas, machen Vorgaben, steuern und lenken und verteilen deutsches Steuergeld. Mit seinem britischen, niederländischen oder finnischen Kollegen habe ich ihn noch nie gesehen und gemeinsame Initiativen mit diesen - marktwirtschaftlich orientierten - Ländern sind mir auch unbekannt. Nachdem die von der CDU/CSU seit 15 Jahren getragene Bundesregierung zunächst die Energieindustrie und die Banken klein gemacht hat, ist nun aufgrund von völlig unsinnigen Auflagen (die der Umwelt nicht nutzen), die Autoindustrie dran. Altmaier ist die größte Fehlbesetzung als Wirtschaftsminister seit Gründung der BRD! Erklärt ihm jemand, dass er überhaupt keine Innovation vorantreiben kann, schon weil jeglichem Politiker hierzu die Kompetenz fehlt? Allein die unsinnige Festlegung auf E-Autos. Natürlich wird das alles den Standort ruiniern.

    • Das ist unser lieber Herr Altmaier - um jeden Preis, auch mit Banalitäten - in die Presse kommen.

      Das Problem ist nur, dass wir mit dem Ausbau der erneuerbaren Energie, meist Solaranlagen oder Wandtürme, nicht so recht weiter kommen und die Möglichkeiten in Deutschland sagen wir mal begrenzt sind.

      Ich plädiere für moderne Atomkraft, wie es Holland, Großbritannien, Schweden, Finnland, Frankreich und Russland hier im näheren Umkreis präferieren.

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