Energieversorgung Kreml will in Energiefragen freie Hand

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Beide Seiten hoffen, dass der Weg für den Start des Abkommens bald frei wird. Zur Zeit blockiert ein russisch-polnischer Fleischstreit, dass die EU-Präsidentschaft ein entsprechendes Mandat erhält. Die Schuld sieht Moskau auf polnischer Seite. „Ich hoffe, Polen weiß, was es zu tun hat“, mahnte Lawrow, der von „künstlichen Hindernissen“ sprach. Sein Land sei zu konstruktiven Gesprächen bereit. Die polnische Regierung will der Aufnahme der Gespräche über das Partnerschaftsabkommen erst zustimmen, wenn Russland sein Embargo gegen Fleisch aus Polen förmlich aufgehoben hat.

An dem Troikatreffen nahmen auf europäischer Seite neben Steinmeier auch EU-Außenrepräsentant Javier Solana und der portugiesische Außenminister Luis Amado als Vertreter der künftigen EU-Präsidentschaft ab Juli 2007 teil. Die EU-Troika reist führt heute weitere Gespräche in Kiew und morgen in Belgrad. Die Zukunft des Kosovo war auch Gesprächsthema in Moskau, da Russland einer Unabhängigkeit der serbischen Provinz kritisch gegenüber steht. Lawrow hielt sich jedoch zurück und betonte nur, dass eine Lösung sowohl für Serben wie Kosovo-Albaner akzeptabel sein müsse.

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