Entführte Schweizer Lybisches Schachspiel geht weiter
Muammar Gadaffi spielt Schach mit der Schweiz.
HB BERN. Im Streit um zwei in Libyen seit anderthalb Jahren festgehaltene Schweizer Geschäftsleute erwartet der Libyenkenner Jean Ziegler hohe Lösegeldforderungen. Dagegen habe die Schweiz jetzt nach der Abstimmung zum Minarettverbot überall in der Welt einen schweren Stand. „Die Schweiz war in der islamischen Welt noch nie so schlecht angeschrieben. Libyen kann darauf bauen, dass sie von dort keine Unterstützung erhält“, sagte der international renommierte Genfer Soziologieprofessor und Uno-Experte am Mittwoch im Schweizer Rundfunk DRS. Die beiden Geschäftsleute waren von einem Gericht zu je 16 Monaten Haft und einer Geldstrafe in Höhe von je 2000 Dinar (etwa 1090 Euro) wegen Visa- und Steuervergehen bestraft worden.
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