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Entführung Piraten überfallen Schiff von deutscher Reederei vor Kamerun

Vor der Küste Kameruns haben Piraten ein Frachtschiff überfallen. Wie die deutsche Reederei MC-Schiffahrt mitteilte, wurden acht Seeleute entführt.
Update: 16.08.2019 - 21:57 Uhr Kommentieren
Marinesoldaten einer deutschen Fregatte verfolgen im Golf von Aden ein Boot mit Piraten. Quelle: PIZ Djibouti
Piratenangriffe

Marinesoldaten einer deutschen Fregatte verfolgen im Golf von Aden ein Boot mit Piraten.

(Foto: PIZ Djibouti)

Hamburg, Douala Piraten haben nach Angaben der deutschen Reederei MC-Schiffahrt deren Schiff „MarMalaita“ angegriffen, als es in der Nacht zum Donnerstag bei Douala an der kamerunischen Küste vor Anker lag. Eine Gruppe Piraten sei an Bord geklettert und habe acht der zwölf Besatzungsmitglieder entführt, teilte die Hamburger Reederei auf ihrer Homepage mit.

Sie habe ein Krisenteam zusammengestellt und tue ihr Möglichstes, um den Fall in Zusammenarbeit mit den Behörden zu lösen. „Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Familien, und wir werden alles unternehmen, um sie zu unterstützen, bis ihre Seeleute sicher wieder heimkommen.“ Laut der Reederei fährt das gut 140 Meter lange Mehrzweckschiff „MarMalaita“ unter der Flagge von Antigua und Barbuda.

Drei der Entführten sind Russen, wie das Außenministerium in Moskau mitteilte. Ob Deutsche unter den Opfern sind, war zunächst unklar. Piratenüberfälle und Entführungen gibt es öfter vor der Küste Westafrikas, meist mit Lösegeldforderungen. Nach Angaben des Auswärtigen Amts besteht in vielen Regionen des Landes ein hohes Entführungsrisiko.

MC-Schiffahrt wurde nach eigenen Angaben 1986 in Hamburg gegründet. 33 Mitarbeiter seien in Hamburg beschäftigt, rund 400 Mann fahren demnach zur See.

Mehr: Vor der libyschen Küste haben Migranten ein Handelsschiff gekapert.

  • dpa
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