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Entspannung in der Krise Nord- und Südkorea einigen sich

Nord- und Südkorea haben sich einem Medienbericht zufolge auf Schritte zur Entspannung der jüngsten Krise verständigt. In der Nacht zum Dienstag soll eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht werden.
Update: 25.08.2015 - 00:37 Uhr Kommentieren

Nordkorea beendet Quasi-Kriegszustand

Seoul Nach zähem Ringen um einen Ausweg aus der schweren Krise auf der koreanischen Halbinsel haben Süd- und Nordkorea eine Einigung erzielt. Nordkorea wolle den von ihm ausgerufenen „Quasi-Kriegszustand“ aufheben und Südkorea seine Lautsprecher-Propaganda gen Nordkorea stoppen, sagte Südkoreas Nationaler Sicherheitsberater Kim Kwan Jin in der Nacht zum Dienstag (Ortszeit) in Seoul. Kim hatte Südkorea im Grenzort Panmunjom bei Gesprächen mit Spitzenvertretern Nordkoreas über eine Entspannung vertreten. 

Nordkorea äußert in dem Abkommen auch sein Bedauern wegen der Verletzung von zwei südkoreanischen Soldaten Anfang August durch eine Landminenexplosion. Südkorea hatte eine Entschuldigung für den Zwischenfall gefordert, der die jüngste Krise ausgelöst hatte. Nordkorea hatte zunächst den Vorwurf bestritten, seine Soldaten hätten Minen auf südlicher Seite der entmilitarisierten Zone vergraben. Als Vergeltung hatte Südkorea seine Beschallungsaktion an der Grenze wieder aufgenommen. 

So inszeniert sich der Diktator
Kim Jong Un
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Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hat seine Armee in volle Gefechtsbereitschaft versetzt. So heizt er den ständigen Konflikt mit Südkorea an. Doch er kann sich gut selbst Inszenieren.

(Foto: dpa)
Kim Jong Un
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Hier zeigt er sich mit der Fußball-Frauen-Nationalmannschaft.

(Foto: dpa)
Am Flughafen
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Die Frauen nahmen an einem Spiel in China teil.

(Foto: dpa)
Gut lachen
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Der Diktator zeigt sich gerne umgeben von seinen Militärs und Beratern.

(Foto: dpa)
Applaus
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...und lässt sich applaudieren.

(Foto: dpa)
Kim Jong Un
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Immer stich der Machthaber Nordkoreas auf den Fotos hervor.

(Foto: dpa)
„Quasi-Kriegszustand“
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Nun berät der Diktator mit seinem Staab darüber, ob er Südkorea angreifen soll: Sollte die Lautsprecher-Beschallung nicht bis Samstagnachmittag (10.00 Uhr MESZ) beendet sein, werde Nordkorea mit Militäraktionen beginnen, heißt es in einem an das südkoreanische Verteidigungsministerium per Brief übermittelten Ultimatum, in dem ein „Quasi-Kriegszustand“ erklärt wird.

(Foto: dpa)

Beide Länder hatten seit Samstag verhandelt. Das Treffen begann kurz nach Ablauf eines Ultimatums von Nordkorea. Pjöngjang hatte Seoul aufgefordert, die Propaganda binnen 48 Stunden zu beenden. Es drohte dabei mit Militärschlägen.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Einigung zwischen Süd- und Nordkorea und die damit einhergehende Abwendung einer Eskalation der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel begrüßt. Er freue sich insbesondere, dass die beiden Länder sich auf einen regelmäßigen Dialog geeinigt hätten, sagte Ban laut Mitteilung der Vereinten Nationen in New York vom Montag (Ortszeit). „Ich hoffe, dass er als Mechanismus dienen wird, um alle möglichen zukünftigen Probleme auf der Halbinsel im Griff zu behalten.“ Zudem hoffe er, dass dieser Dialog auch zu einer Wiederaufnahme der Gespräche über die Frage der Nuklearwaffen führe. Spitzenvertreter Süd- und Nordkoreas hatten zuvor in zähen Verhandlungen eine drohende Eskalation der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel verhindert.

  • dpa
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