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Entspannungskurs Reislieferung für Nordkorea

Die verfeindeten Bruderstaaten Nord- und Südkorea sind wieder auf Entspannungskurs. Aus dem Süden trafen Lebensmittellieferungen im Norden ein. Dem kommunistischen Land droht nach Überschwemmungen eine Hungersnot. Auch Familientreffen werden wieder geplant.
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Hilfskonvoi: Nordkorea braucht Lebensmittel Quelle: dpa

Hilfskonvoi: Nordkorea braucht Lebensmittel

(Foto: dpa)

HB PAJU. Südkorea hat erstmals seit drei Jahren wieder Hilfspakete mit Reis in den kommunistischen Norden geschickt. Ein Lkw-Konvoi mit den Lebensmitteln überquerte die schwer bewachte Grenze bei Paju. Nordkorea hatte den Süden vor wenigen Tagen um die Lieferungen gebeten, da wochenlange schwere Überschwemmungen einen Teil der landwirtschaftlichen Flächen in dem 23-Millionen-Einwohner-Staat zerstört hatten.

Die Transporte sind ein weiteres Anzeichen für eine leichte Annäherung der beiden Länder. Ihr Verhältnis hatte nach der Versenkung eines südkoreanischen Kriegsschiffes im Frühjahr zwischenzeitlich stark gelitten. Südkorea macht das Nachbarland für den Untergang verantwortlich, bei dem 46 Soldaten getötet wurden. Nordkorea bestreitet eine Verwicklung.

Einen weiteren Hinweis auf Tauwetter in den Beziehungen lieferten neue Gespräche über die Wiederaufnahme von Familien-Zusammenführungen. Vertreter der Rot-Kreuz-Verbände beider Länder trafen sich in der Grenzstadt Kaesung. Zum Erntedankfest in der kommenden Woche könnten neue Familientreffen organisiert werden. Die bisher letzten dieser zeitlich begrenzten Begegnungen fanden vor etwa einem Jahr statt. Durch die Landesteilung und den Koreakrieg von 1950 bis 1953 wurden Millionen von Familien getrennt. Nordkorea hatte am Donnerstag auch wieder Gespräche zwischen Armeevertretern beider Länder vorgeschlagen.

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