Entspannungspolitik Südkorea plant Abzug von Wachposten an der Grenze zu Nordkorea

Wachposten und Ausrüstung sollen von der schwer bewachten innerkoreanischen Grenze abgezogen werden – so soll langfristig eine Friedenszone entstehen.
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Die blauen Baracken stehen direkt auf der streng bewachten Grenze zwischen Nord- und Südkorea. Quelle: AP
Symbol der Trennung

Die blauen Baracken stehen direkt auf der streng bewachten Grenze zwischen Nord- und Südkorea.

(Foto: AP)

SeoulIm Zeichen der Entspannungspolitik zwischen den beiden koreanischen Staaten will Südkorea einem Agenturbericht zufolge die Zahl seiner Grenzposten zum kommunistischen Norden reduzieren. Das Verteidigungsministerium in Seoul habe einem Parlamentsausschuss mitgeteilt, es plane zunächst eine kleinere Zahl von Wachposten und Ausrüstung von der innerkoreanischen Grenze abzuziehen, berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag.

Zu einem späteren Zeitpunkt könnte eine weitere Reduzierung stattfinden, um der Vereinbarung der beiden Regierungen gerecht zu werden, „die entmilitarisierte Zone zu einer Friedenszone umzugestalten“. Diese Vorhaben war bei einem innerkoreanischen Gipfeltreffen im Frühjahr vereinbart worden. Das Verteidigungsministerium äußerte sich zunächst nicht zu dem Bericht.

  • rtr
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