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Entwicklungshilfe Afrika-Hilfe aus Peking

Minister Gerd Müller ist nach China gereist – um Afrika zu fördern. In Peking eröffnete er ein deutsch-chinesischen Zentrums für nachhaltige Entwicklung. Chinas Investoren bringen das Geld, die Deutschen das Know-how.
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Entwicklungshilfeminister Gerd Müller und Chinas Handelsminister Zhong Shan bei der Eröffnung des gemeinsamen Zentrums in Peking. Quelle: AFP
Startschuss

Entwicklungshilfeminister Gerd Müller und Chinas Handelsminister Zhong Shan bei der Eröffnung des gemeinsamen Zentrums in Peking.

(Foto: AFP)

Peking Deutschland und China wollen bei Entwicklungsprojekten in Afrika künftig an einem Strang ziehen. Beide Staaten werden „gemeinsam Verantwortung“ übernehmen, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller am Donnerstag anlässlich der Gründung eines deutsch-chinesischen Zentrums für nachhaltige Entwicklung in Peking.

China sei der größte Investor von Infrastruktur auf dem afrikanischen Kontinent. Jedoch müssten durch Inventionen auch Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Afrikaner gesichert werden. Mit deutschem Wissen in der Berufsbildung und der Umwelt- und Energietechnik könne die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents zusammen gefördert werden. Neben Projekten in Afrika wollen beide Länder mit dem neuen Nachhaltigkeitszentrum auch den Austausch bei Themen wie Klimaschutz und Emissionsminderungen vorantreiben.

Deutschland und China gehe es nicht nur um freie Märkte und Gewinnmaximierung, sondern um eine „nachhaltige Gestaltung der Globalisierung“, sagte Müller. Im Tauch gegen Marktzugänge und Rohstoffe bietet China immer mehr afrikanischen Staaten dringend benötigte Kredite und Infrastruktur. Transparenz bei der Vergabe der Gelder und auch Menschenrechte haben dabei jedoch einen geringeren Stellenwert als bei westlicher Hilfe.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Entwicklungshilfe: Afrika-Hilfe aus Peking"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Läuft das wie in China?
    Man muss den Chinesen das KnowHow komplett zum Nulltarif übergeben, damit man dort zusammen was schaffen kann?
    Wenn ja, wie dämlich muss man sein, um kurzfristige Gewinne einzusacken.

    Wenn das KnowHow in den eigenen Reihen bleibt und dort was für die Afrikaner aufgebaut wird, dann bringts was, ansonsten hat China wieder einen billigen Weg gefunden, um an KnowHow zu kommen.

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