Entwicklungshilfe Niebel sichert Afghanistan 430 Millionen pro Jahr zu

Vor der Afghanistan-Konferenz in Tokio zeigt sich Dirk Niebel großzügig: Der Entwicklungsminister versprach den Afghanen Unterstützung in der Höhe bis zu 430 Millionen Euro zur Korruptionsbekämpfung und den Wiederaufbau.
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Afghanische Kinder verkaufen Tee am Straßenrand. Deutschland zeigt sich bei der Hilfe zum Wiederaufbau des Landes großzügig. Quelle: Reuters

Afghanische Kinder verkaufen Tee am Straßenrand. Deutschland zeigt sich bei der Hilfe zum Wiederaufbau des Landes großzügig.

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Berlin/TokioEntwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) will der afghanischen Regierung bei der bevorstehenden Hilfskonferenz in Tokio einen stabilen Finanzfluss von rund 430 Millionen Euro pro Jahr zusagen. „Wir werden unsere Unterstützung auf dem bisherigen finanziellen Niveau von bis zu 430 Millionen Euro pro Jahr verstetigen", sagte Niebel am Donnerstag mit Blick auf die internationale Afghanistan-Konferenz, die am Samstag und Sonntag in Tokio stattfindet.

Entwicklungsminister Dirk Niebel. Quelle: dpa

Entwicklungsminister Dirk Niebel.

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Für das laufende Jahr beträgt der Anteil der Entwicklungsleistungen, der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) verwaltet wird, nach Auskunft eines BMZ-Sprechers bis zu 250 Millionen Euro. Ein weiterer erheblicher Teil der Leistungen wird vom Auswärtigen Amt verwaltet. Die mittelfristige Finanzplanung der Bundesregierung erlaube derzeit nur Zusagen bis einschließlich 2016, erläuterte der Sprecher. Der Anteil des BMZ gegenüber dem Auswärtigen Amt werde zukünftig steigen. Die Konferenz in Tokio bezieht sich auf die „Entwicklungsdekade" 2015 bis 2024.

Niebel wird an der Konferenz in Tokio gemeinsam mit Außenminister Guido Westerwelle (FDP) teilnehmen. Dort werden Vertreter von rund 70 Staaten und internationalen Organisationen erwartet. Im Zentrum der Beratungen steht die Weiterführung des zivilen Wiederaufbaus in Afghanistan nach dem Abzug der letzten NATO-Kampftruppen 2014.

Das BMZ kündigte an, Niebel werde bereits am Vortag der Konferenz an einem Treffen der afghanischen Zivilgesellschaft in Tokio teilnehmen. Niebel sagte, er wolle die afghanische Bevölkerung ermuntern, „ihr beeindruckendes Engagement fortzuführen".

Der afghanische Präsident Hamid Karsai will bei der Konferenz finanzielle Zusagen in Höhe von 3,9 Milliarden Dollar (3,1 Milliarden Euro) pro Jahr ab 2015 erzielen. Ihre Teilnahme haben auch UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und US-Außenministerin Hillary Clinton zugesagt. Die Geldgeber erwarten von der afghanischen Regierung unter anderem Zusagen zur Beseitigung der Korruption und zur Reform des Justizsystems.

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11 Kommentare zu "Entwicklungshilfe: Niebel sichert Afghanistan 430 Millionen pro Jahr zu"

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  • Die Drogenmafia sorgt für den unhelligten Abzug unserer "Befreiungskrieger". Das kostet, stellt euch mal vor, die kommen "under heavy fire" wegen paar lumpiger MRD....
    Da lässt sich der Hauptmann d.Reserve und Schnelldenker nicht lumpen...

  • Ich bin auch nicht mehr davon überzeugt, dass diese Gelder wirklich bei den armen Leuten ankommen.

    Man muss die Frage aufwerfen, ob er als Gegenleistung besagten Teppich erhielt. Auszuschließen ist nichts mehr.

  • Wow !Teppiche aus Afhganistan werden auch immer teurer...

  • Es ist mir völlig unverständlich warum so viel Geld nach Afghanistan fließen soll ,es ist rausgeworfenes Geld das viel besser hier in Deutschland investiert werden.

  • Harte Formulierung, sachlich aber oK. Kein drei Euro würde ich dem Teppichhändler anvertrauen.

    War aber interessant wie man den Teppich in Berlin gewaschen hat, Oder?

  • Herr Niebel können sie das mit Ihren gewissen vereinbaren so viel geld in diese Land zu schicken,wenn wir da raus sind sind wir es sie können doch Ihr gespartes da hin geben dort herrscht nur Korruption und nichts anderes denn ist dort schon ein Fortschritt gelungen neine ,warum versprechen sie Millionen wir und Rentner und Kinder haben auch geld verdient nicht immer alles mit vollen Händen raus geben wir bekommen von keinn was zurück


  • Bohrt Brunnen für Arme, denkt an Nigeria a la IWF Lagarde, doch nicht an einer Stärkung der Drogenmafia. Wir können doch bei Donations für afghanische Politkriminelle nicht mit den USA auf gleicher Höhe verteilen.
    AFG gilt als rotten up.

    Manchmal flackert Unbehagen auf, unsere Typen könnten schon auf Drogenmafia-paylist stehen. Die Massnahmen des FDP-Kleinteppichimporteurs im Ministerrang zielen in erwähnte Richtung.
    Der "Tätergruppe" gehört gewaltig auf die Finger geklopft.

  • 430 Millionen pro Jahr "zur Korruptionsbekämpfung und den Wiederaufbau".

    Und genau diese 430 Millionen pro Jahr werden sich die Kleptokraten dann auch jedes Jahr in den Rachen schieben.

    Eine unfaßbare Geldverschleuderung.

    Systemparteien sind unwählbar.

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    Allmählich wünsche ich mir die deutsche Staatspleite herbei, an der Niebel und Konsorten so eifrig basteln.

    Denn dann sind ihre Bezüge und Pensionen auch am Arsch.

    Und on diesem Falle sogar verdientermaßen.

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    Systemparteien sind unwählbar.

  • Da bekommt der Teppichhändler der FDB aber jedes Jahr viele Teppiche, die Altersvorsorge für diesen "Tauge......" ist jetzt zweifach gesichert - Minister + regelmäßige Ware!

    Wie lange lassen wir uns das noch alles in Deutschland von diesen Politikern bieten?????????????

  • hat jemand mal ausgerechnet, weiviele teppiche wir uns dafür kaufen könnten? da fällt sicherlich für jeden haushalt mindestens ein teppich + transport ab.

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