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Erdgas-Konflikt Bundesaußenminister Maas reist zu Gesprächen in die Türkei

Die EU ist wegen der Erdgas-Bohrungen auf Sanktionskurs gegen die Türkei gegangen. Nun versucht sich der Außenminister an weiteren Verhandlungen.
16.01.2021 - 12:13 Uhr Kommentieren
Der Bundesaußenminister wird den türkischen Außenminister Mevlüt Çavusoglu treffen. Quelle: AP
Maas und Çavusoglu

Der Bundesaußenminister wird den türkischen Außenminister Mevlüt Çavusoglu treffen.

(Foto: AP)

Berlin. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) reist am Montag zu Gesprächen über den Konflikt zwischen der Türkei und Griechenland um Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer nach Ankara. In der türkischen Hauptstadt wird er sich mit Außenminister Mevlüt Çavusoglu treffen, wie ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Samstag mitteilte.

Die Türkei und Griechenland wollen am 25. Januar ihre Gespräche über die Lösung des Konflikts wiederaufnehmen. Deutschland versucht seit Monaten, zwischen beiden Ländern zu vermitteln. Maas war deswegen schon im vergangenen Sommer in beide Länder gereist.

Die EU-Staaten haben im November Sanktionen gegen die Türkei wegen Bohrungen zur Erdgaserkundung im östlichen Mittelmeer um ein Jahr verlängert. Betroffen sind zwei Führungskräfte des türkischen Energiekonzerns TPAO.

Für sie gelten weiter ein EU-Einreisverbot und Vermögenssperren, wie die Vertretung der EU-Staaten am Freitag in Brüssel mitteilte. Die Sanktionen waren Ende Februar nach nicht genehmigten Bohrtätigkeiten vor der Republik Zypern verhängt worden.

Griechenland wirft der Türkei vor, in Meeresgebieten nach Erdgas zu suchen, die nach internationalem Seerecht nur von Griechenland ausgebeutet werden dürften. Nach Lesart Ankaras gehören diese Gebiete zum türkischen Festlandsockel.

Mehr: Von Deutschland enttäuscht: Griechenland schmiedet neue Allianzen

  • dpa
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