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ERT Griechischer Staatssender geht wieder auf Sendung

Wahlversprechen erfüllt: Athens Staatssender ERT soll am kommenden Montag wieder auf Sendung gehen. Regierungschef Tsipras hatte dies in seinem Wahlkampf versprochen. Allen Mitarbeiter sollen wieder eingestellt werden.
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Proteste vor der Zentrale des griechischen Staatssenders ERT in Athen 2013: Der Sender wird ab kommender Woche wieder auf Sendung gehen. Quelle: AFP
Proteste gegen die Schließung

Proteste vor der Zentrale des griechischen Staatssenders ERT in Athen 2013: Der Sender wird ab kommender Woche wieder auf Sendung gehen.

(Foto: AFP)

Athen Knapp zwei Jahre nach der Schließung des griechischen Staatssenders ERT soll dieser wieder am kommenden Montag (25. Mai) auf Sendung gehen. Das teilte am Montag das Büro des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras nach einem Treffen mit dem Vorstand des Senders mit.

Damit erfüllt Tsipras eines seiner Wahlversprechen. Das entsprechende Gesetz war vom Parlament Ende April gebilligt worden. Die im Januar abgewählte Regierung unter Ex-Premier Antonis Samaras hatte den Sender am 11. Juni 2013 im Hauruckverfahren geschlossen und ihn wenige Monate später durch eine kleineren unter dem Namen NERIT ersetzt.

Damals wurden zur Verschlankung des Staates alle 2600 Mitarbeiter entlassen. International hagelte es Kritik, unter anderem von der Europäischen Rundfunkunion EBU. Die Nachfolge-Anstalt NERIT sendete wieder seit Anfang Mai 2014. Beschäftigt wurden nur noch rund 800 Journalisten und Techniker.

Alle entlassenen Mitarbeiter der ERT, die es wollen, sollen nun wiedereingestellt werden. Der neue Sender wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ohne Turbulenzen mit einer einfachen Änderung des Logos von NERIT auf ERT über die Bühne gehen. Finanziert wird der neue Staatsrundfunk durch eine monatliche Gebühr von drei Euro pro Haushalt.

  • dpa
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