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Essay von Peter Sloterdijk Der weite Weg zur Weltgesellschaft

Trotz allen Fortschritts sind wir in der Logik von Stamm und Sippe verwurzelt. Wer begreifen will, warum uns Globalisierung und Flüchtlingskrise verunsichern, muss alte Begriffe neu verstehen. Ein Wörterbuch der Moderne.
  • Peter Sloterdijk
Quelle: Martin Lengemann/laif, Charon/Dreamstime [M]
(Foto: Martin Lengemann/laif, Charon/Dreamstime [M])

Archaisch anmutende Begriffe drängen in diesen Monaten durch die Sedimentschichten längst ausverhandelter oder auf unbestimmt vertagter Diskurse an die Oberfläche der medialen Öffentlichkeit. Es sind nicht länger die Anglizismen der Marktlogik, die uns da begegnen und die manche irrigerweise für die Lingua franca einer globalisierten Welt gehalten haben mögen. Statt „Shareholder-Value“ und „Outsourcing“ oszilliert nun durableres Vokabular nach oben. Es kann, es will als Werkzeug genommen werden, um der Gegenwart problematisierend Herr zu werden. Ein Wörterbuch der Moderne entsteht so, uralt und zeitgemäß zugleich, dessen definitorische Wurzeln ins Altertum und darüber hinaus bis an den Anfang der Menschwerdung zurückreichen.

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