Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Etatstreit in den USA US-Demokraten präsentieren eigene Sparpläne

Im US-Haushaltsstreit gehen die Demokraten in die Offensive: Mit eigenen Vorschlägen zur Ausgabenkürzung und zur Erhöhung der Einnahmen versuchen sie gegen die möglichen Kürzungen zu steuern.
2 Kommentare
US-Präsident Barack Obama. Quelle: dpa

US-Präsident Barack Obama.

(Foto: dpa)

WashingtonDie US-Demokraten versuchen mit eigenen Vorschlägen die in zwei Wochen drohenden pauschalen Kürzungen in allen Ressorts abzuwenden. Allerdings wird bei der Ende Februar möglichen Abstimmung Widerstand der Republikaner erwartet, die keine Steuererhöhung wollen.

Kern der Vorschläge, die am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) in Washington vorgestellt werden sollten, ist eine Mindestbesteuerung für Einkommen in Millionenhöhe. Statt pauschaler Kürzungen nach der Rasenmähermethode sollen gezielt einzelne Posten beschnitten werden, unter anderem die Agrarsubventionen. Das Verteidigungsbudget soll schrittweise reduziert werden.

Demokraten und Republikaner streiten seit Monaten erbittert darüber, wie das Milliardendefizit im Haushalt verkleinert werden kann. Die Pauschalkürzungen drohen ab 1. März, falls keine Alternative gefunden wird. In den folgenden sieben Monaten würden 85 Milliarden Dollar (knapp 64 Milliarden Euro) aus dem Budget herausgekürzt. Das Pentagon müsste mit acht Prozent weniger Geld auskommen, andere Regierungsbehörden mit fünf Prozent weniger.

Die Regierung von Präsident Barack Obama warnt vor dramatischen Folgen. So müsste das Verteidigungsministerium seine Mitarbeiter tageweise in Zwangsurlaub schicken. Auch 15 000 Fluglotsen müssten mehr als zwei Wochen unbezahlt zuhause bleiben. Ähnlich durchschlagende Effekte gäbe es beim Zoll, beim FBI, in der Anti-Drogenbehörde DEA und anderen Behörden.

Der Sprecher des Repräsentantenhauses, der Republikaner John Boehner, sagte am Donnerstag, die Einschnitte seien Obamas Idee gewesen. Es sei nun Sache des Senats, alternative Kürzungen zu beraten. „Wenn der Senat einen Plan verabschiedet, dann werden wir uns ihn gerne anschauen“, sagte Boehner.

Brexit 2019
  • dapd
Startseite

2 Kommentare zu "Etatstreit in den USA: US-Demokraten präsentieren eigene Sparpläne"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • 'Brasil' sagt
    -------------------
    Jupp, schon wieder ein Kliff!
    Was solls, das Leben soll doch spannend bleiben! Waehrend sie das Volk ueber so eine Lapalie (weil Loesung eh schon lanegst vereinbart ist) diskutieren, stoert schon die Kreise fuer WICHTIGERE Dinge nicht!
    -------------------

    Dann werden Sie sicher auch sagen können, wie die angeblich längst vereinbarte Lösung aussieht.

    Oder erfinden Sie Ihre Verschwörungstheorien selber?

  • Jupp, schon wieder ein Kliff!
    Was solls, das Leben soll doch spannend bleiben! Waehrend sie das Volk ueber so eine Lapalie (weil Loesung eh schon lanegst vereinbart ist) diskutieren, stoert schon die Kreise fuer WICHTIGERE Dinge nicht! Ein Trick, der immer und immer wieder funktioniert!

Serviceangebote