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Theresa May kann am Nachmittag dem Parlament wohl nicht ihren „Plan B“ für den Brexit präsentieren. Auch, weil die Irland-Frage ungeklärt ist.

Kommentare

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  • @ Andre Peter
    "Könnten wir nicht die Steuer - Spar - Oasen der nicht europäischen Staaten nicht jenen Staaten einfach schenken?"

    Wo es Steuer-Oasen gibt, da muss es auf der Gegenseite auch STEUER-WÜSTEN geben. Die EU ist größtenteils bereits vollständig eine solche Steuer-Wüste. Ganz besonders krass ist es im EU-Staat mit der höchsten Staatsquote, nämlich Frankreich, wo den arbeitenden Menschen bereits jetzt schon bis zu 70% von den Früchten ihrer eigenen Arbeit weggeraubt (sprich: wegbesteuert) werden. Selbstverständlich kaum ein Wort in den MSM darüber, dass das eine der entscheidenden Ursachen für die Proteste der Franzosen ist.
    Es ist jedoch zwangsläufig, dass die EU in zunehmendem Maße zu einer Steuer-Wüste werden muss, je stärker sie expandiert:
    "Alle Staaten müssen territorial klein anfangen. Das macht es für die Untertanen leicht, wegzulaufen. (...) Staaten sehen es naturgemäß nicht gerne , wenn produktive Leute weglaufen, und versuchen sie einzufangen, indem sie ihre Territorien erweitern. Je größer die Zahl PRODUKTIVER Personen ist, die man kontrolliert, umso besser sind die Inhaber des Staates dran. In diesem expansiven Drang geraten sie in Konflikt mit anderen Staaten." (Hans-Hermann Hoppe: Der Wettbewerb der Gauner, Berlin: Holzinger-Verlag, 2012, S.46)
    Der Wettbewerb um die Leistungsträger und die Produktiven wird in Großstaaten also immer mehr ausgeschaltet. Letztlich kommt es dann aber zum Konflikt unter den verblieben Großstaaten. Das sehen Sie bereits heute an den "Konflikten" zischen EU, Russland, China und den Vereinigten Staaten.
    Und die Geschichte zeigt, dass diese Konflikte in aller Regel nicht friedlich gelöst werden, da die Großstaaten ja immer weiter expandieren wollen bzw. müssen.
    Es geht hier also immer um die Macht des Staates. Die einzige wirkungsvolle Maßnahme besteht daher darin, die Macht der Staaten radikal zu beschränken. Wir brauchen tatsächlich statt einer Groß-EU also vielmehr tausende Monacos!

  • No Plan...no Deal

  • Könnten wir nicht die Steuer - Spar - Oasen der nicht europäischen Staaten nicht jenen Staaten einfach schenken?
    Ist es wichtig, Malta oder Zypern, die gerne EU Pässe verkaufen oder Niederlande, die den Großkonzernen bei der Gewinn - Steuervermeidung hilft, in der EU zu halten?... auch Irland hat da ein "sehr konkurrenzfähiges Steuermodell" mit extrem niedrigen Steuersätzen für Unternehmer.
    Da muss sich Großbritannien hintergangen vorkommen, und dann soll Großbritannien noch die Zentrifugalkräfte der Migrationspolitik mit den offenen Außengrenzen aushalten!

  • Es ist wie seit Jahrhunderten, die Belange der Iren spielen in den Überlegungen der Engländer keine Rolle. Jeder in Großbritannien ist überrascht wie ernst die Europäer ihre Solidarität mit der Republik Irland nehmen. Vielleicht sollte man die augenblicklichen Verwerfungen zum Anlass nehmen, um den friedlichen Kampf um ein vereinigtes Irland wiederaufzunehmen.

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