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EU-Abwicklungsfonds Frankreichs Banken müssen eine Milliarde weniger zahlen

Der Beitrag der französischen Banken am neuen EU-Abwicklungsfonds fällt wohl eine Milliarde Euro niedriger aus als geplant. Die Entlastung wurde mit Hilfe eines komplexen Übergangsmechanismus erreicht.
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Ohne den „Phase-in“-Mechanismus hätten die französischen Banken 16,52 Milliarden Euro zahlen müssen. Quelle: dpa

Ohne den „Phase-in“-Mechanismus hätten die französischen Banken 16,52 Milliarden Euro zahlen müssen.

(Foto: dpa)

BrüsselDer französischen Regierung ist es gelungen, den Beitrag der französischen Großbanken an den neuen EU-Abwicklungsfonds um mehr als eine Milliarde Euro nach unten zu drücken. Das geht aus einem neuen Arbeitspapier der EU-Kommission zur „Beiträgen zum Einheitlichen Abwicklungsfonds“ der Banken der Euro-Zone hervor, das dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe) vorliegt. Demnach sollen Frankreichs Geldhäuser von 2015 bis 2024 insgesamt rund 15,48 Milliarden Euro in den Fonds einzahlen. Der Beitrag der deutschen Institute ist mit 15,35 Milliarden Euro fast genauso hoch.

Erreicht wurde die Beitragsentlastung für Frankreichs Institute mit Hilfe eines komplexen Übergangsmechanismus („Phase-in“). Ohne diesen Mechanismus hätten die französischen Banken 16,52 Milliarden Euro zahlen müssen.

Frankreichs Finanzminister Michel Sapin sei damit immer noch nicht zufrieden, erfuhr das Handelsblatt von hochrangigen EU-Diplomaten. Sapin wolle den Banken außerdem erlauben, ihre Abgabe nicht in bar einzuzahlen, sondern eine Bürgschaft dafür zu leisten. Damit sei Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nicht einverstanden.

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