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EU-Austritt Britische Regierung sieht nach Brexit Chancen für die Finanzbranche

Finanzdienstleister verlieren den automatischen Zugang zum EU-Binnenmarkt und verlagern Jobs. Vor neuen Verhandlungen gibt sich London optimistisch.
27.12.2020 - 14:11 Uhr Kommentieren
Unternehmen in der Fianzmetropole haben rund 1,2 Billionen Pfund in europäische Städte wie Dublin oder Paris übertragen. Quelle: AFP
Skyline der City of London

Unternehmen in der Fianzmetropole haben rund 1,2 Billionen Pfund in europäische Städte wie Dublin oder Paris übertragen.

(Foto: AFP)

London Die britische Regierung sieht nach dem Handelsabkommen mit der EU gute Chancen für die traditionell starken Finanzdienstleister auf der Insel. „Jetzt, wo wir die Europäische Union verlassen haben, können wir die Dinge ein wenig anders angehen“, sagte Finanzminister Rishi Sunak am Sonntag im Radio.

Ab dem 1. Januar verlieren die in Großbritannien ansässigen Finanzdienstleister wie Banken, Fonds und Versicherungen den automatischen Zugang zum EU-Binnenmarkt. Das am Donnerstag vereinbarte Handelsabkommens sieht vor, dass die künftigen Beziehungen in diesem Bereich in spezifischen Äquivalenzabkommen ausgehandelt werden muss.

In einem solchen System wird Finanzunternehmen mit Sitz in Großbritannien kein Zugang zu den EU-Märkten gewährt - es sei denn, ihre heimischen Regeln werden von Brüssel als „gleichwertig“ oder als ebenso robust wie die Vorschriften in der EU eingestuft.

Beide Seiten streben nun an, bis März 2021 eine Grundsatzvereinbarung abzuschließen über die regulatorische Zusammenarbeit in diesem Bereich. „Dieses Abkommen bietet auch deshalb Sicherheit, weil es einen stabilen regulatorischen Kooperationsrahmen gibt“, sagte Sunak. „Ich denke, das gibt den Leuten die Sicherheit, dass wir in einem engen Dialog mit unseren europäischen Partnern bleiben werden.“

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    Zur Vorbereitung auf den Brexit haben britische Finanzinstitute schon mehrere tausend Mitarbeiter und viele Billionen Pfund an Vermögenswerten in die EU verfrachtet.

    Mehr als 7500 Jobs und 1,2 Billionen Pfund, die EU-Kunden gehörten, seien inzwischen in Städte wie Dublin, Luxemburg, Frankfurt oder Paris übertragen worden, erklärte etwa die Unternehmensberatung EY unter Verweis auf eine von ihr erstellte Erhebung. Zahlreiche Banken, Versicherer und Fondsanbieter hätten neue Standorte auf dem europäischen Festland eröffnet, um nach dem Ausstieg der Briten aus der EU arbeitsfähig zu sein.

    Mehr: Der Deal ist das letzte Hurra der Brexit-Hardliner.

    • rtr
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