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EU-Austritt EU-Botschafter: Chefunterhändler Barnier bei Brexit-Gesprächen eher pessimistisch

Die Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien bringen kaum Fortschritte. Ein harter Brexit wird wahrscheinlicher.
27.11.2020 - 10:20 Uhr Kommentieren
Kommt es bis Jahresende nicht zu einer Einigung, würde Großbritannien die EU ohne Abkommen verlassen. Dies hätte unabsehbare Folgen für die Wirtschaft beider Seiten. Quelle: Reuters
Michel Barnier

Kommt es bis Jahresende nicht zu einer Einigung, würde Großbritannien die EU ohne Abkommen verlassen. Dies hätte unabsehbare Folgen für die Wirtschaft beider Seiten.

(Foto: Reuters)

Brüssel Die Verhandlungen der Europäischen Union mit Großbritannien über einen Brexit-Handelspakt stecken gut einen Monat vor dem Ende der Übergangsphase immer noch fest. „Dieselben erheblichen Differenzen bestehen weiter“, schrieb EU-Unterhändler Michel Barnier am Freitag auf Twitter. Zugleich kündigte er an, am Abend zu einer neuen Verhandlungsrunde nach London aufzubrechen.

Barnier hält eine termingerechte Vereinbarung mit Großbritannien nach Angaben aus diplomatischen Kreisen derzeit für eher unwahrscheinlich. Es sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt unklar, ob ein Abkommen bis Jahresende möglich sein werde, sagte Barnier laut einem EU-Diplomaten bei einem Treffen mit den 27 Botschaftern der Mitgliedstaaten in Brüssel.

Barnier hatte sich vorige Woche in Quarantäne begeben, weil ein Mitglied seines Verhandlungsteams positiv auf Corona getestet worden war. Die Gespräche mit Großbritannien über ein umfassendes Handelsabkommen liefen online weiter, aber aus EU-Sicht ohne große Fortschritte.

Großbritannien ist Ende Januar aus der EU ausgetreten, verlässt aber erst zum Jahresende auch den Binnenmarkt und die Zollunion. Ohne ein Anschlussabkommen drohen Zölle und zusätzliche Handelshemmnisse. Die Wirtschaft fürchtet Handelsrückgänge, unterbrochene Lieferketten und Jobverluste.

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    • rtr
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