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EU diskutiert über Gentechnik Bio soll Bio bleiben

In der Europäischen Union wird über den Einzug der Gentechnik in Bio-Lebensmittel diskutiert. Während einige EU-Staaten eine entsprechende Verordnung anstreben, wendet sich Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) gegen diese Pläne.
Biobauern sind gegen den Einsatz von Gentechnik in Bio-Lebensmitteln. Foto: dpa Quelle: dpa

Biobauern sind gegen den Einsatz von Gentechnik in Bio-Lebensmitteln. Foto: dpa

(Foto: dpa)

HB BERLIN. Mehrere EU-Staaten wollen Zusatzstoffe für ökologische Lebensmittel zulassen, die aus genveränderten Organismen oder mit deren Hilfe hergestellt wurden. „Wir werden uns dafür einsetzen, die Passage herauszunehmen aus dem Entwurf“, sagte eine Sprecherin des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Das Agrarministerium werde sich bei einem Sonderausschuss in der kommenden Woche dafür stark machen. Seehofer ist EU-Agrarratspräsident.

Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), ein Zusammenschluss kleinerer Betriebe, warnte vor einem Einzug der Gentechnik in Bio-Lebensmittel durch die Hintertür. „Die Haltung der Biobauern ist klar: Sie wollen ohne Wenn und Aber kein Einfallstor der Gentechnik in die ökologische Land- und Ernährungswirtschaft“, sagte AbL-Bundesgeschäftsführer Georg Janßen.

Nach Informationen der Deutschen Presseagentur streben besonders skandinavische EU-Staaten an, dass genveränderte Zusatzstoffe in Bio-Lebensmitteln möglich werden. Dies könnte zum Beispiel bei synthetischen Vitaminen zur Tierfütterung im Winter angewendet werden.

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